Die Kirche Groß Zicker
Die „St. Katharina“ zu Middelhagen

Die Pfarrkirche „St. Katharina“ zu Middelhagen

Die Backsteinkirche „St. Katharina“ zu Middelhagen wurde im Jahre 1455 auf einem Fundament von Feldsteinen im gotischen Stil erbaut. Zu dieser Zeit gehörte das Mönchgut („dat Mönnike Guedt“) noch dem Kloster Eldena bei Greifswald.
Erwähnenswert ist der um 1480 erbaute mittelalterliche Katharinenaltar, der vermutlich nach dem 30-jährigen Krieg von der Hansestadt Stralsund nach Middelhagen gelangte. Seinerzeit war das Mönchgut ein Pfandlehen von Stralsund.
Der aus Silber getriebene und vergoldete Kelch der Kirche stammt aus dem Jahre 1597. Der Dachreiter, der große Treppenturm und das Gewölbe des Kirchenschiffs, sowie die Bänke, die Kanzel und der gut erhaltene Opferstock entstanden um 1610.



Neben dem Altar beherbergt die Kirche „St. Katharina“ zu Middelhagen auch das Votivschiff „Perth“, das acht rüganer Lotsen der Kirche um 1842 schenkten.

An der im Jahr 1862 erbauten Grüneberg-Orgel spielte laut Überlieferungen sogar einmal Albert Schweitzer.

Da die Kuppa des Taufstein im 19. Jahrhundert überarbeitet wurde, ist eine genaue Datierung kaum möglich. Höchstwahrscheinlich stammt die Kuppa aus einer nicht mehr vorhandenen Kirche im Fischerdorf Reddevitz, in der sie als Weihwasserbecken gedient haben könnte.

Die Kirche in Middelhagen wurde von prominenten Malern und Zeichnern wie Adolph von Menzel und Lyonel Feininger porträtiert.

Blick auf den Altar der Kirche Middelhagen
Blick auf den Altar der Kirche Middelhagen


Das Votivschiff Perth aus dem Jahre 1842
Das Votivschiff „Perth“ aus dem Jahre 1842
Der Opferstock der Kirche Middelhagen
Der Opferstock der Kirche Middelhagen


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