Die Kirche von Vilmnitz
Die Kirche von Vilmnitz
  • Um 1270 wurde die Kirche in Vilmnitz im gotischem Baustil errichtet. Das Langhaus stammt aus der spätgotischen Zeit und ist mit Kreuzgewölben bedeckt. Der Turm stammt ebenfalls aus dieser Zeit.
  • 1351 wurde die Kirche erstmals als Begräbnissstätte derer "zu Putbus" bezeichnet (mehr zu Putbus historisch)

    Unter dem Chor liegt das Gruftgewölbe, das von einer durch eine Falltür verdeckten Treppe aus zugänglich ist. In der Gruft befinden sich insgesamt 27 Särge, 13 aus Holz und 14 aus Zinn oder Zink.

  • 1602/03 wurden die 4 Epitaphien eingebaut und zeigen Ludwig, Herr zu Putbus (gest. 1594); seine Gemahlin, Anna Maria, Gräfin von Hohenstein (gest. 1595); Erdmann zu Putbus (gest. 1622) und seine Gemahlin Sabine Hedwig, Gräfin von Eberstein (gest. 1631).
  • 1603 bekamm die Kirche von Vilmnitz den Altaraufsatz
  • 1708/09 entstand die reichgeschmückte Kanzel und der Beichtstuhl
  • 1730 sind die beiden Sarkopharge, gefertigt für Malte Graf zu Putbus und seine Gemahlin Magdalena Juliane, entstanden.
Orgel der Firma F.A.D. Mehmel aus dem Jahr 1866
Orgel der Firma F.A.D. Mehmel
aus dem Jahr 1866

Blick in die Kirche Vilmnitz
Blick in die Kirche Vilmnitz
  • 1866 entstand die Orgel des Orgelbaumeister F.A.D. Mehmel aus Stralsund. Sie wird als die Klangschönste selbiger Firma bezeichnet.
  • Aus dem 19. Jahrhundert stammen die 84 Grabstelen und 12 gußeisernen Grabkreuze auf dem alten Friedhof.
  • Im Jahr 2004 wurde Franz zu Putbus, Sohn des Fürsten Malte zu Putbus auf dem Kirchfriedhof der Kirche Vilmnitz beigesetzt.

Das alte Putbusser Wappen
Das alte Putbusser Wappen
Im Gedenken derer "zu Putbus"
Im Gedenken derer "zu Putbus"

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