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Die St. Marienkirche in Bergen auf Rügen |
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Um 1180, unter Herrschaft des rügischen Fürsten Jaromar I., enstand die „St. Marienkirche“ von Bergen auf Rügen
– errichtet in der Form einer romanischen Basilika mit Querschiff.
Die Kirche ist das älteste Bauwerk der
Stadt Bergen auf Rügen
und – neben der Pfarrkirche Altenkirchen – zugleich
das älteste Bauwerk der Insel Rügen. |
![]() Die St. Marienkirche in Bergen auf Rügen |
* Eine Pfalz bezeichnete im Früh- und Hochmittelalter einen Stützpunkt für
den reisenden König (seltener auch für einen Bischof als Territorialherrn,
der dem König gegenüber in Gastungspflicht stand). |
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![]() Blick in das Kirchenschiff der St. Marienkirche |
Ein romanischer Kelch von 1250 und ein Taufbecken aus dem 14. Jahrhundert
zählen zu den ältesten Ausstellungsstücken der evangelischen Kirche.
Seit 1445 hängt (und läutet) eine 3 Tonnen schwere Kirchenglocke im Bauwerk, zu der sich später 2 Glocken aus dem 16. und 19. Jahrhundert gesellten. In diesem Jahr erfasste ein großer Brand die Stadt Bergen. Aus der Barockzeit blieben ein Kronleuchter (17. Jh.), ein Altar (1730) und die Kanzel (1776) erhalten. Ein wertvoller Wandmalerei-Zyklus mit biblischen Motiven aus der Romanik ziert den Chor und östlichen Querbau der Kirche. |
Mit ihren romanischen Wandmalereien ist die Marienkirche die einzige totalausgemalte Kirche
Norddeutschlands.
Teile ihres Innenbereichs wurden zuletzt zwischen 1896 und 1903 bearbeitet,
was die Restauration und Ergänzung auch der Wandmalereien beinhaltete. Diese wurden übrigens nach der Reformation übermalt.
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![]() Romanische Wandmalereien in der St. Marienkirche |
Blick in Richtung Orgel-Empore |
Kurios ist das Ziffernblatt der Kirchturmuhr an der Nordseite des Turms: Es zeigt 61 Minuten. Aber warum? |
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