Leuchttürme der Insel Rügen |
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Was ist ein Leuchtturm?Als Leuchtturm wird ein Turm bezeichnet, der ein Leuchtfeuer trägt. Leuchttürme sind weithin sichtbare Seezeichen und dienen am Tag und in der Nacht zur Navigation der Schifffahrt. Die Reichweite des Lichtstrahls eines Leuchtturms ist von folgenden Faktoren abhängig: den Witterungsverhältnissen, der Lage und Höhe des Leuchtturms und des eingesetzten Leuchtmittels. Bei großen, hoch gelegenen Leuchttürmen und optimalen Sichtverhältnissen kann die Reichweite des Lichtstrahls 50-60km betragen. Leuchttürme auf RügenDie Insel Rügen bietet an seiner 574km langen Küstenlinie 6 aktive Leuchttürme und mit der Insel Hiddensee (Leuchtturm Dornbusch und Leuchtfeuer Gellen) sogar 8. Somit besitzt Rügen die meisten Leuchttürmen an Deutschlands Küste. (Stand 2010) |
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![]() Die beiden Leuchttürme am Kap Arkona |
Die zwei Leuchttürme am Kap ArkonaAm fast nördlichsten Punkt der Insel – dem Kap Arkona –, stehen auf der ca. 45m hohen Steilküste die zwei bekanntesten Leuchttürme Rügens. |
| Alle 3 Türme sind begehbar und bieten eine Aussichtsplattform, von der Sie einen herrlichen Panoramablick über die Ostsee und die Insel Rügen genießen können. Bei optimalen Sichtverhältnissen kann man vom großen Leuchtturm sogar die ca. 64km entfernte dänische Ostseeinsel Mön sehen. |
![]() Der Leuchtturm Dornbusch auf der Insel Hiddensee |
Der Leuchtturm auf dem Dornbusch
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![]() Der Leuchtturm auf der Sassnitzer Mole |
Das Sassnitzer Molenfeuer (Ostmole)Der achteckige, grüne Leuchtturm aus Stahl, mit weißem Band und spitzer, grüner Kuppel steht auf Europas längster Mole. Die Steinmole wurde 1889-1912 erbaut und hat eine Länge von 1,4km. Am Molenkopf errichtete man schon 1903 den Leuchtturm. Erst ab 1976 wurde das Seezeichen ferngesteuert. Unwetter trotzt der Sassnitzer Leuchtturm (Foto und Video) gekonnt. Der Turm steht auf einem 3m hohen Podest des Molenkopfes und hat eine Höhe von 12m. Von Seeseite sind in den Turm Schallaustrittsöffnungen eingelassen, so dass der Turm auch bei Nebel noch eine Warnfunktion hat.Das Sassnitzer Molenfeuer ist noch in einer Entfernung von 12 Seemeilen (22km) sichtbar. Aufgrund starker Beschädigungen durch den Schneesturm 1978/79 musste der Leuchtturm komplett überholt werden. |
Von 1979 bis 1993 wurde dann die Einfahrt zum Sassnitz Stadthafen nur durch das Westmolenfeuer markiert. Im September 1993 konnte dann der reparierte Leuchtturm wieder an alter Stelle seinen Betrieb aufnehmen. Im Sommer 2008 wurde der Leuchtturm letztmalig saniert. Dieser Turm ist nicht begehbar. |
![]() Der Leuchtturm von Maltzien auf der Halbinsel Zudar |
Der Leuchtturm Maltzien Im südlichen Bereich der 18km² großen Halbinsel Zudar befindet sich dieser 12m hohe Leuchtturm. Über einen alten Plattenweg vom Dorf Maltzien aus erreichen sie den unterhalb der kleinen Steilküste gelegene Leuchtturm. Der 1934 am Strelasund errichtete Steinturm wird gegenüber anderen Leuchttürmen als Unterfeuer in einer Richtfeuerlinie betrieben. Der Turm trägt lediglich einen Signalscheinwerfer der nachts bei guten Sichtverhältnissen bis 26km scheinen kann. |
![]() Der Leuchtturm Kolicker Ort an der Kreideküste |
Der Leuchtturm Kollicker Ort1904 errichte man unterhalb des Steilufers der Kreideküste auf einem Kreidefelsvorsprung den „Leuchtturm Kollicker Ort“. Am 1.April 1905 wurde dieser Leuchtturm in Betrieb genommen. Der weiß-grüne Turm mit einem grünen Spitzdach steht 30m über dem Meeresspiegel. Der Leuchtturm hat eine Höhe von 7m und nachts eine Reichweite von ca. 10 Seemeilen (19km). Den derzeit noch aktiven Leuchtturm kann man über einen ca. 2km langen und beschwerlichen Fußmarsch entlang der steinigen Kreideküste oder über einen Waldweg erreichen. Alternativ kann man bei einer Ausfahrt mit einem Schiff von Sassnitz zur Kreideküste diesen Leuchtturm sehen. Der ebenfalls 1904 an der Kreideküste errichtete, baugleiche „Ranzower Leuchtturm“ wurde 1999 abgeschaltet und steht heute auf der Ausstellungsfläche unterhalb der Leuchttürme am Kap Arkona. |