Bernsteinzeitfenster – wie man erfolgreich Bernsteine findet

Das Bernsteinzeitfenster ist der Zeitabschnitt wo man erfolgreich Bernsteine finden kann

Gestern wurden wir durch unseren Freund Carsten aus Hannover aufmerksam gemacht, dass sich an einem Strandbereich in Binz ein “Bernsteinzeitfenster” öffnen würde – also eine Chance erfolgreich in einem kurzen Zeitraum Bernsteine zu finden. Aufgrund dieser guten Beobachtung zog es uns dann gestern um 16.00Uhr an besagten Strandabschnitt. Dort lag Rollholz, aber auch jede menge Bernsteine, die man schon mit bloßem Auge erkennen konnte. Ein junges Pärchen mit Taschenlampe suchte schon nach den “Goldenen Tränen der Ostsee”, gaben aber aufgrund der Dunkelheit nach ca. 30 Minuten auf. Somit hatten wir dann diese Fundstelle nur für uns, was wir so auch noch nicht erlebt hatten. Nach 4 Stunden erfolgreicher Suche konnten wir 251 Gramm Bernstein einsacken 🙂

Im Bernsteinzeitfenster vom 03.12.2016 am Binzer Strand gefunden.

Im Bernsteinzeitfenster vom 03.12.2016 am Binzer Strand gefunden.


103 Gedanken zu „Bernsteinzeitfenster – wie man erfolgreich Bernsteine findet

  1. Ralf

    Moin Axel,
    schöner Fund. Da wart ihr zur richtigen Zeit am richtigen Ort!
    Schade, dass Carsten seine Vorhersage nicht öffentlich gemacht hat, sonst wäre ich bestimmt auch
    in Binz und Juliusruh unterwegs gewesen. Genau wie viele andere Sammler, die hier nur mitlesen auch.
    Eigentlich müsste Kathrin jetzt noch in Juliusruh sein. Mal sehen, ob sie etwas zu berichten hat.
    Gute Jagd weiterhin.
    Ralf

  2. Stephan

    Hallo zusammen,

    Bin seit 3 Jahren zusammen mit meiner Frau begeisterter Bernsteinsammler und Leser des Blogs.
    An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an Carstens Vorhersagekuenste bezüglich des Bernsteinzeitfensters. Wir lagen dieses Wochenende völlig daneben. Angelockt vom Sturm letzer Woche, haben wir uns, auf Grund der vorherrschenden bzw. vorhergesagten Winde aus N bis W, fuer Hiddensee entschieden. Doch leider sind Strand und Wasser völlig sauber! Ausbeute = 0!
    Was ich nicht verstehe, wo kommen bei den vorherrschenden Winden gleichzeitig die Funde an der Ostkueste von Rügen her? Ist die Windrichtung nicht so entscheidend? Spielt die Strömung eine starke Rolle? Vielleicht kann Carsten ja noch etwas von seinen “Vorhersagegeheimnissen” verraten, er ist ja schon viele Jahre dabei.
    Viele Gruesse,
    Stephan

  3. Martin

    Hallo Axel,
    ach, das ist ja lustig! Da haben wir an der gleichen Stelle gesammelt! :-)) Ergebnis siehe hier: http://bernstein.blogger.de/
    Ich muss aber gestehen, dass ich nicht allein und schon gar nicht nur wegen des Bernsteins in Binz war. Und insofern war ich nur “kurz mal” an der Stelle, sie ist uns beim Spazierengehen sozusagen vor die Füße gefallen. Also habe ich zwischen 11 und ca. 13 Uhr (meine Frau war schon weit vorgelaufen) versucht mitzunehmen, was das Meer so hergab (bis dahin lag noch nicht so viel am Strand, das meiste war noch im Wasser ). Und dabei auch noch andere Spaziergänger noch inspiriert oder eher infiziert. 😉
    Dann habt ihr also nach uns das Vorkommen “ausgebeutet” – schade, dass wir uns nicht begegnet sind. Einen Link auf Deinen Blog hatte ich schon vor ein paar Jahren mal gesetzt, als ich mal auf andere Fundberichte verwiesen habe, insofern war mir die Hannoveraner schon noch im Hinterkopf und ich hatte meiner Frau davon erzählt – die Welt ist doch ein Dorf! 🙂
    Ich war übrigens am Sonntagmorgen nochmal an der Stelle kucken. Inzwischen war alles trockengefallen und man konnte ordentlich durchwühlen, aber es gab nur noch Kleinkram. Jetzt weiß ich warum! 😉
    Eine Frage: Habt Ihr auch mit Schwarzlicht gesucht? Hab mir sowas sagen lassen von Mitsammlern, die wohl die waren, die Euch die Stelle dann überlassen haben und ich am nächsten Morgen wieder getroffen hatte…
    Wie auch immer: Herzliche Bernsteinsuchergrüße und vielleicht sieht man sich ja beim nächsten Mal!
    Martin

  4. Axel Artikelautor

    Hallo Martin,

    so klein ist die Welt 🙂 Jupp, wir waren die mit dem schwarzen Licht :-P. Wir waren am nächsten Tag gegen Mittag nochmal da und haben dann noch 11Gramm in einer Stunde vor dem erneuten Ertrinken retten können. War nochmal ein Versuch wert. Leider war das “Bersteinzeitfentser” zu…

    Gruß Axel

  5. Martin

    Hallo Axel,
    dann haben wir uns wirklich ganz knapp verpasst! Wir waren kurz vor Mittag auch nochmal da, um Rollholz zum Basteln einzusammeln, d.h. meine Frau hat den Part übernommen, ich habe Krümelkram gesammelt und mit “Rohware” vermischt in einer Tüte mitgenommen, die ich dann den Kindern zu Hause in eine Schüssel ausgeschüttet habe – damit sie auch noch was suchen (und finden!) konnten.
    Schöne Grüße vom Ur-Putbuser Martin

  6. Axel Artikelautor

    Hallo Martin,

    schade… hätte mich gefreut. Carsten aus Hanover habe ich vor vielen Jahren mal am Strand beim Bernsteinsammlen getroffen, seit dem sind wir befreundet und ziehen -sofern es die Zeit zulässt- auch gerne im Frühjahr und Herbst zum gemeinsamen Bernsteinsuchen los 🙂 Vielleicht trifft man sich mal.

    Schöne Grüße auch von einem Ur-Putbus”s”er 😉

  7. Martin

    Hallo Axel,
    dann eben beim nächsten Mal! Würde mich sehr über Begleitung von ähnlich bernsteinenthusiastischen Strandwanderern freuen. Habe im Moment nur (noch) nicht so viel Zeit, um spontan aufzubrechen. Hab meinen Kindern aber grad schon beim Abendbrot erzählt, wo sie mich später mal finden werden… 😉
    Schönen Abend!
    Martin

  8. Kathrin

    Einen schönen guten Abend an die “Bernsteingemeinde”. Jaaa, wir waren letzte Woche auch vor Ort, nur nicht zur richtigen Zeit. Die Strände von Binz, Prora, Mukran, Juliusruh und auch Hiddensee waren immer wie blank gefegt, wenn wir dort grade schauen waren. Als sich das Bernsteinfenster geöffnet hat, waren wir irgendwo auf der Autobahn auf dem Weg nach Hause. Unter größten Mühen haben wir in der einen Woche insgesamt knapp 11 Gramm gefunden. Naja, besser als nix, sind auf Hühnergötter, Donnerkeile und Seeglas ausgewichen. Also herzliche Glückwünsche an alle, die mehr gefunden haben als wir, ich versuche auch, nicht neidisch zu sein ;-). Die Jagd geht für uns dann im Februar weiter.

  9. Ralf

    Moin Kathrin,
    schön mal wieder etwas von Dir zu lesen.
    Keine Panik, im Februar wird es richtig gut auf Hiddensee.
    Was Du beschreibst habe ich auf Rügen auch schon mehr als einmal erlebt.
    Da fäht man vom Nordende der Insel zum Südende und findet absolut
    nichts. Wie Axel schon bemerkte, es gibt keine goldene Regel. Ich glaube übrigens
    Deinen Superclaim auf Usedom gefunden zu haben. 🙂
    Man liest sich!
    Ralf

  10. Martin

    Moin an alle Bernsteinkescherer,
    da ja Weihnachten vor der Tür steht und ich in der Familie immer wieder gefragt werde, was ich mir wünsche, fiel mir diesmal nur ein Bernsteinkescher ein. Auf den Fotos ist ja ab und zu mal einer zu sehen. Ist das alles Marke Eigenbau oder gibt es auch sowas Stabiles im Handel? Wenn ich mir meinen Hechtkescher so ansehe bzw. was der Anglerbedarf noch so anbietet, habe ich nicht viel Vertrauen in die dünnen Konstruktionen. Habt Ihr da eine Empfehlung? Danke & Gruss an den Weihnachtsmann! 😉
    Martin

  11. Ralf

    Moin Martin,
    ich habe meinen Kescher aus dem Angelshop, irgendwo aus Süddeutschland.
    Er ist 40cm breit, die Maschenweite beträgt 5mm. Vorn am Bügel habe ich mir
    einen Metallstreifen aus Edelstahl anschweißen lassen, so dass der Kescher am Grund wie eine Schaufel arbeitet. Im Gegensatz zu Carstens Kescher kann meiner nicht so viel Material aufnehmen,
    der Vorteil liegt aber darin, dass er beweglicher ist wenn es darum geht Bernstein, der an der
    Oberfläche treibt einzufangen (behaupte ich jetzt einfach mal).
    Ich nehme an, das Bild kennst du schon: http://www.ruegenmagic.de/blog/2015/10/16/bernsteinsammler-auf-ruegen/
    Gute Jagd!

    Ralf

  12. Knuffi

    Hallo Martin,

    das Problem mit dem Anglerbedarf hatte ich auch. Der Kescher von dort hat schnell gestreikt. Und das ausgerechnet bei der letzten guten Lage in Binz vor über 3 Jahren, wird dort eigentlich mal wieder Zeit. Ich kann nur empfehlen nicht zu sparen. In Sassnitz am Hafen kann man sich beim Schiffsausrüster einen Kescherkopf aus Edelstahl nach seinen Wünschen zusammenstellen lassen. Ich habe z.b. einen mit 50 cm Breite und 1.5 cm Maschenweite. Ist eine Fitness- bzw. Gewichtsfrage…kann inklusive gekeschertem Material schnell anstrengend werden. Den Stiel muss man sich selbst besorgen. Entweder einfach aus Holz oder beim Schlosser einen anpassen

    Glück auf

  13. Martin Hagemann

    Hallo Ralf, hallo Knuffi,

    vielen Dank für Eure Tipps! Habe ich mir schon gedacht, dass der Handel sowas nicht hergibt. Ich hab grad bei einer Schlosserei ein Kanu-Regal in Auftrag gegeben, die werd ich wohl mal fragen. Hab schon angefangen, eine Zeichnung zu machen.

    Schönen dritten Advent allen!
    Martin

  14. Axel Artikelautor

    Hier mal im Auftrag von Ralf:

    Moin Martin,
    hier noch ein Bild meines Keschers.

    Bernsteinkescher von Ralf

    Der innere Rahmen besteht aus 5mm Edelstahldraht, der äußere Rahmen (Netzschutz) aus 10mm Edelstahlrohr. Die “Schaufel” hätte etwas breiter sein können, es funktioniert aber auch so. Die Idee mit der “Schaufel war die, dass ich mit einem 10mm starken Rahmen vermutlich Bernsteine vor mir her schieben würde, ohne sie in den Kescher zu bekommen.

  15. Micha

    Hallo ich lese schon seit einiger Zeit bei Euch mit.
    Zum Thema Kescher hätte ich noch einen Vorschlag.
    Schaut einfach mal bei
    http://www.AGK-Kronawitter.de
    vorbei.
    Ich habe fast 2 Monate gesucht bis ich diese Seite gefunden habe. Konnte leider den Kescher aber leider aus Zeitmangel und wiedriger Umstände noch nicht einsetzen.
    Ich hoffe das es im nächsten Jahr sich eine Möglichkeit ergeben wird.

    Im übrigen währe es mal Interessant wie ich diesen am besten einsetzen kann.
    Würde mich über einige Tipps freuen.

    Weiterhin noch viel Erfolg.

  16. Carsten

    moin Ralf,
    gräbt sich das blech nicht zu tief in den sand, wenn du den kescher zu steil beim schieben hälst???? könnte mir vorstellen, das 1/3 der blechtiefe auch ausreichend wäre?!…..aber von der idee her sicherlich nicht verkehrt…..grüße

  17. Ralf

    Moin Micha,
    guter Link! Die Preise sind absolut in Ordnung.
    Bezüglich des Keschhereinsatzes ist Carsten der Experte.
    Ich habe meinen Kescher auch erst einmal eingesetzt (in Juliusruh zusammen mit Carsten).
    Die Frage ist, ob man an der Oberfläche treibende Bernsteinchen abfischen, oder die
    schwereren Stücke vom Grund “hochschaufeln will. Es gibt im Netz gute Bilder vom Binzer Bernsteinfischer. Da kann man sehen, wie der arbeitet.
    Gute Jagd!
    Ralf

  18. Ralf

    Hallo Axel,
    wir werden ja immer mehr! 🙂
    Toll, wieviele Bernsteinjäger es gibt.
    Vielleich sollten wir mal ein Treffen irgendwo auf Rügen
    zum gemeinsamen Bernsteinfischen veranstalten.
    Liebe Grüße
    Ralf

  19. Axel Artikelautor

    Staune auch. War heute beim Schiffsausstatter in Sassnitz um mal die Preise für einen neuen Kescher “abzuklopfen”. Dort gibt es noch einen heimlichen Mitleser und Bernsteinjäger 🙂 Klar kann man ein Treffen machen… aber ob nun unbedingt zur gemeinsamen Bernsteinjagd… dann eher so zum Fachsimpeln.

    Gruß Axel

  20. Marcel

    Wie klein die Welt dich ist,da liest man immer gespannt die neusten Fundberichte der fleißigen Sammler und dann lernt man tatsächlich auch noch einen kennen!!! Lg Marcel aus dem Schiffsausrüster

  21. Marcel

    Wenn es mal zeitlich passt sehr gerne!!!Vielleicht kann ich in Zukunft auch mal ein vorzeigbares Sammelergebnis vorzeigen!!! Lg

  22. Axel Artikelautor

    Immer schön den Wetterbericht beobachten (Windfinder und Co) und immer schön zwischen den Zeilen mitlesen :-).

    Gruß Axel

  23. CP

    moin und hallo in die bernsteingemeinde,
    ich bin natürlich auch kein bernsteinflüsterer!!! sondern nur ein bernstein-junkie, der auf die jährliche urlaubsuche angewiesen ist….von den über inzwischen 55 touren nach rügen (seit november 2002) bin ich schon oft als schneider nach hause gefahren……meinen ersten klumpen habe ich vor fast 50 jahren auf langeoog (ostfriesische nordseeinsel), mitten auf der insel, gefunden und habe ihn immer noch auf einem ehrenplatz in meiner schatzkiste………
    beobachtet einfach die meldungen im www,!!! wasserstands-, wind-, pegelanzeigen, oder hier im blog, guckt auf die webcams der entsprechenden regionen……….leider liegt mein wohnzimmer nicht mitten in so einer region, wie das von axel :-), sondern ca 460 km entfernt, sodaß ein schneller strandbesuch leider nicht möglich ist (dafür krieg ich von axel wieder ne umzugsaufforderung ;-)…….aber eines steht auch fest, unsere generation wird ost-und nordsee nicht leersuchen!!! also…….augen auf am strand!!!! …….und fund-, ausrüstungs-fotos werden hier in diesem blog gerne gesehen…….grüße, carsten

  24. Ralf

    Moin Carsten,
    der Blechtreifen ist in einem Winkel von ca. 20° angeschweißt und gleitet relativ leicht über den Grund.
    Bevor ich ihn zum Schweißen gegeben habe, hatte ich es ausprobiert und als der Winkel passte, wurde das Blech angebraten. Die Länge des Stiels spielt dabei natürlich auch eine Rolle. Bisher hatte ich noch keine Probleme damit.

  25. CP

    nochmal moin,
    anbei mal zwei Ablichtungen meines Bergegerätes……..statt, wie Ralf, eine Kante anzuschweißen, hab ich den Abstand (die Lücke) zwischen Netz-und Schutzring mittels eines aufgeschnittenen Gartenschlauches geschlossen…..funktioniert…..und vor der Kescherkante/Schlauch schiebt sich kein Bernstein her (ausprobiert)……da sie so leicht im Wasser sind, werden sie durch den Wasserdruck angehoben und ins Netz transportiert…….aber da hat jeder so seine eigene Philosophie ;-)…

    Bernsteinkescher von Carsten

    Natürlich kann man so einen großen, vollen Keschersack kaum noch tragen und für den Stiel (für das Bild nur provisorisch aufgesteckt) ist es auch nicht gesund …….also hab ich mir einen Zugriff drangewerkelt und ziehe nun immer die gefühlte Tonne Material aus dem Wasser……das seil hinten dient dem einfacheren ausleeren des Netzes am Strand……ich bin mit meinem Ergebnis voll zufrieden und hoffe ihn bald wieder einsetzen zu können. eine letzte idee wäre nun noch, den stiel (kunststollummantelter alu-teleskopstiel) für die kalte jahreszeit zu “beheizen”, ala lenkradheizung im auto :-)……..aber mit handschuhen geht es natürlich auch……… grüße

  26. Ralf

    Moin Axel,
    scheint, als hätte ich die Idee mit der Lippe am Kescher nicht als erster gehabt.
    Der Bernsteinschöpfer aus Pillau hatte 1915 schon die gleiche Idee. ;-D
    Schöner Artikel übrigens, auch wenn meine rudimentären Russischkenntnisse
    kaum zum Lesen gereicht haben. Wie sagte Vitali in der Werbung so richtig?
    “Schwääääre Kost!”

  27. Axel Artikelautor

    Hallo Ralf, ich habe mir auch noch ein paar alte Aufnahmen von Bernsteinfischern angschaut. Auf allen Aufnahmen aus dem Bereich Küste Ostpreußens sieht man diesen Keil vorne am Kescher. Hingegen haben die Dänen auch eine interessante Fangtechnik, den Flachkescher.

    Gruß Axel

  28. Micha

    Moin Bernsteingemeinde

    Da wir ja nun langsam bei der Ausrüstung angelang sind habe ich dazu auch noch einige Fragen.
    Wer hat denn schon eine geeignete UV Taschenlampe gefunden. Bei meiner muss ich leider fast auf dem Boden rumkriechen. Habe diese an meinem Harkenstiel mit Schellen befestickt. Leider nicht so optimal.
    Desweiterem breuchte ich noch Tipps für eine geeignete Wathose für die Kalte Jahreszeit.

    Im übrigen nennt man die Kescher die in diesem Video zu sehen sind Stosshammer.

    Gruß Micha

  29. Stephan

    Hallo liebe Bernsteinfischer,

    wer erst einmal schnell einen stabilen Kescher ohne Sonderbauten haben möchte, für den habe ich hier noch eine alternative Bezugsquelle aus dem Netz.
    http://www.alles-fisch.at/netze-kescher-zubehoer/reformkescherbuegel/

    Die habe ich bei meiner Suche im Netz gefunden, da beim Anglerbedarf keine brauchbaren (stabilen) Modelle zu finden sind. Als ich das erste Mal tarsaechlich gefischt habe ist mir mein Angelkescher aus Kindertagen innerhalb kürzester Zeit , durch die Belastung aus Gewicht und Wellengang, zerbrochen. Im Bertsteinfieber habe ich dann einfach die abgebrochenen Enden der Bügeln in die Hand genommen und weiter gefischt. Das war keine gute Idee was meine zerschnittenen Handflaechen am Abend zeigten. Aber im Bersteinrausch, wenn jede Kescherladung bis zu 5 Steinchen hervorbringt, merkt man es nicht.
    Den Kescher von alles-fisch.at habe ich mit einem Holzstiel versehen. Das Netz ist relativ kurz. Aber wer genügend Kondition fuer die Schlepperei besitzt, kann sich ein längeres Netz anbauen.

    Viel Erfolg beim Fischen und Finden des passenden Bernsteizeitfensters,
    Stephan

  30. Ralf

    Mensch Micha !!!!!
    So was schreibt man doch nicht im Netz.
    Muss doch nicht jeder wissen, das mit der —–Lampe.
    Das gibt man nur im persönlcihen Gespräch an Personen
    seines Vertrauens weiter! 😉
    Axel, bist Du so nett und gibst meine e-mail-Adresse an Micha weiter?
    Danke!
    Stephan, ich habe mein Gerät vom Anglerbedarft Ballheim. Ist irgendwo im tiefsten Westen,
    aber die Leute sind kompetent. Ich habe damals angerufen und mit der Chefin abgekaspert, was ich brauche und sie hat mir gesagt, was sie hat oder besorgen kann. Hat super geklappt.

    Man liest sich.
    Ralf

  31. stefan cobernuss

    hallo,ich bin seit einigen Jahren auf bernsteinsuche.
    an der see groß geworden und doch nie etwas gefunden… dann ein 99g fund in meschendorf -auf einem steinstreifen etwas abseits der Wasserkante. Windfinder, pegelportal und andere Portale lassen mich nicht mehr los… deshalb hier auch Verwunderung über das bernsteinfester von binz.: nw Stärke 4 pegel+48-am nächsten tag dann west stärke 3 und fallende see auf +6 werte von wnmde. Rügen ist natürlich ne Strecke weiter östlich aber so markant…?
    es gibt wiederum auch funde bei südl. Strömungen- wnmde!
    vielleicht auch die langanhaltenden östliche winde im Oktober der Grund für die Anspülungen…
    vielleicht kann mir jemand seine gedanken dazu schreiben
    bis dahin
    sc

  32. Doc

    Guter Tipp, sind gerade auf Rügen in Binz und ich besorge gleich ne Lampe —- Hat die ganze Nacht gestürmt. Werde nach der Jagd berichten!
    Gruß Doc

  33. Ralf

    Moin Stefan,
    ich glaube, Deine Frage können nur die Fachleute vom BSH beantworten.
    Ich habe dieses Phänomen auch schon oft beobachtet und es aufgegeben,
    dieses Rätsel lösen zu wollen. Wenn Du auf dem Vorhersagemodell die Kurven von
    Koserow und Greifswald vergleichst wirst Du sehen, dass auch auf diese kurze
    Distanz häufig große Unterschiede gibt. http://www.bsh.de/aktdat/wvd/vorhersage_kurven/wo_modell/g4.htm
    Wie gesagt, ich habe es aufgegeben und konzentriere mich nur auf die beiden Suchgebiete, die
    mir bisher die besten Funde gebracht haben. Dabei verlasse ich mich auf die Vorhersagen des BSH,
    auf Windfinder und die entsprechenden WebCams.
    Gute Jagd!
    Ralf

  34. Martin Hagemann

    Hallo Micha,

    und bist Du bei der Wathosenauswahl schon weiter gekommen? Bin auch auf der Suche und habe bisher eine Seeland Wetland 5mm Neopren im Auge – aber der Preis von über 300 € ist mir einfach zu viel.
    Was nutzt der Rest der Bernsteingemeinde so?

    Allen ein “fangreiches” 2017 wünscht
    Martin

  35. stefan

    Hallo,
    einfach zum Angelshop-kostet etwa 50,–€.
    Habe ne jeans und ne Sport-hose darunter.
    In Schweden bei -9 Grad war,s trotz der Außentemperatur angenehm.
    Mich interessiert da mehr die textile Variante.
    Grober Stoff und wohl irgendwie imprägniert…
    Man ist durch das Material und den Hosenschnitt extrem beweglich.
    Gruß Stefan

  36. Ralf

    Moin, liebe Bernsteingemeinde,
    zunächst zum Thema Wathose. Ich habe eine Nylonhose. Da ich nicht bis den Kronjuwelen in der Brandung stehe, reicht das Ding völlig aus. Darunter trage ich eine lange Unterhose und über der eine Jogginghose. Sieht zwar nicht sexy aus, aber es ist warm und trocken. Zum Reparieren benutze ich “storm sure”. Die Arbeitsanleitung mag sich seltsam lesen, wenn man(n) es aber genauso macht, wie es beschrieben ist, funktioniert das hunderprozentig!
    Trotzdem werde ich mir meine nächste Hose (unbedingt High Back und neopren) im Angelshop kaufen und natürlich auch anprobieren.
    Anderes Thema: bisher haben wir hier immer nur über Funde, Fundstellen und Fenster geschrieben. Hat jemand Erfahrung mit dem Bernsteinschleifen? Was benutzt ihr für Geräte? Hat jemand Erfahrung mit Autopolitur gemacht?
    Danke für euer feedback!
    Gute Jagd!

    Ralf

  37. CP

    moin ralf,
    habe schon einige geschliffen (allerdings immer nur eine seite, um den fundzustand und das innere gleichzeitig zu zeigen)……..mit den schleifergebnissen war ich bisher sehr zufrieden (denke axel auch ?! 😉
    grundsätzllich nehme ich nur naßschleifpapier……..körnung 120 beginnend, die nächstgröbere auslassend, und dann bis 2000 er rauf………..danach (habe einige sachen ausprobiert) autolackreiniger (microschleifmittel drinne) und zum abschluß autopolitur, auftragen, trocknen lassen und dann polieren (hier nehme ich nen dremel, für den reiniger mit filzpolierscheibe und die politur mit kleinen lederscheiben) ……….dann mal gut polierschleif :-)……grüße aus hannover

  38. Ingo

    Hallo Martin,
    sind gerade wieder von der Insel zurück gekommen. Bernsteinmäßig sind wir nicht unzufrieden. Zwar waren es keine spektakuläre Funde – eher im Krümelbereich – aber dafür jede Menge. Kescher mäßig haben wir Axels Rat befolgt und was die Wathose betrifft, haben wir uns für eine 5 mm schwarze Neopren Hose aus dem Hause Behr entschieden (ca 100,– €). Ist schön warm, sieht cool aus und macht schlanke Beine.
    Beste Grüße aus Bautzen

  39. Martin Hagemann

    Hab mir eben vom Ausflug in die Stadt eine Jenzi-5mm-Neopren-Wathose mitgebracht. War nicht das billigste (über 200 €), aber es hat sich als vorteilhaft erwiesen, diesmal im Laden zu kaufen, um Länge, Beweglichkeit etc. zu testen und ich fühl mich (im Trockenen) damit erstmal wohl. 😉
    Gruss Martin

  40. Ralf

    Moin Ingo,
    erst mal Danke für Deine schnelle Antwort.
    Wenn ich das richtig lese, schleifst Du mit der Hand und polierst mit einem Dremel.
    Das mt der Autopoitur hatte ich mal irgendwo gelesen und da Du es bestätigt hast, werde ich es auch mal ausprobieren. Bisher poliere ich mit Zahnpasta und einem Baumwolltuch. Geht auch ganz gut.
    Vielen Dank und gute Jagd!
    Übermorgen soll es einen schönen Sturm aus Nord auf Nord-Ost geben. Mal sehen, ob ich hier weg komme. Zeit wird es ja mal wieder.
    Wie weit ist eigentlich die Nordküste Hiddensees zugänglich?
    Liebe Grüße,
    Ralf

  41. Ralf

    Sorry Carsten,
    mein Post von 02.01. 22:32 galt natürlich Dir.
    Man(n) wird eben alt und tüdelich.
    Nochmals Danke für Deine Tipps!
    Gruß
    Ralf

  42. CP

    moin ralf,
    keine ding……..und jupp, viele wege führen nach rom, und in diesem fall zu hochglanz :-)…….ich bin leider für mind. ein halbes jahr außer gefecht ( zwei op en aufgrund des “alters” ……;-).
    aber für diese zeit hab ich mir auf weisung des arztes (leichte bewegung ohne belastung!!) eine supi-therapie für die daumenregeneration ausgedacht…….vllt. kann axel ja das video dazu hier einstellen……
    ansonsten glück auf…..guten fang
    grüße, carsten…

  43. Ralf

    Hallo Carsten,
    gute Besserung!!!
    Im Moment sitze ich vor den Wind- und Wellenvorhersagen für die nächsten Tage und kann
    mich absolut nicht entscheiden. Morgen zu fahren, bei über 2,6m Wellenhöhe, ist nicht sinnvoll. Donnerstag soll die Wellenhöhe in Binz immer noch bei durchschnittlich 2,3m liegen.
    Ab Freitag dreht der Wind schon wieder auf westliche Richtungen, allerdings nicht so, dass sich Hiddensee wirklich lohnen würde.
    Ich denke, ich werde in Juliusruh beginnen und mich dann über Binz nach Usedom runterarbeiten.
    Das sind dann wieder zwei unbequeme Nächte im Auto. Und das in meinem Alter!
    Alles Gute, und schone Deinen Daumen!
    Gruß
    Ralf

  44. Daniela Schmidt

    Hallo Bernsteinsucher,wir sind auch begeisterte Sucher. Wir sind im Moment auf Usedom und hoffen nach der Sturmflut etwas zu finden.
    Ich habe bei euch nur von Rügen gelesen ,hat jemand Erfahrung auf Usedom?

  45. Ralf

    Moin Daniela,
    aus meiner Erfahrung ist der Bereich zwischen Trassenheide und Peenemünde (also bis zum Zaun) am ergiebigsten. Ich weiß nicht, wieviel Erfahrung Du mit Phosphor hast, im oben genannten Bereich gibt es davon nämlich auch einiges. Ich gehe immer wie folgt vor:
    1. sieht es wie Bernstein aus und ist porös, sofort weg damit,
    2. alles andere in ein mit Wasser gefülltes Marmeladenglas oder in eine Blechdose,
    3. NIEMALS, NIEMALS Bernstein einfach so in die Tasche stecken!
    Nach der aktuellen Vorhersage ist vermutlich erst ab Freitagmorgen mit Bernstein zu rechnen. Die Wellenhöhe liegt morgen noch über 2 Meter.
    Wenn Du jemanden in Bundeswehr-Wüstentarn rumlaufen siehst bin ich das. 🙂
    Viel Spaß bei der Suche und viel Erfolg.
    LG
    Ralf

  46. Ralf

    Hallo Daniela,
    hier bin ich noch mal. Das Du hier nur von Rügen liest liegt vermutlich daran, dass das hier rügenmagic ist. Auf Usedom ist man mit einer vergleichbaren web-site noch lange nicht so weit.
    😀
    Gruß
    Ralf

  47. Daniela Schmidt

    Guten morgen Ralf, das mit Rügenmagic ist mir dann auch aufgefallen. Ich war so begeistert das ich das übersehen habe. ????
    Wir werden es also morgen Freitag mal in trassenheide versuchen.
    Bin gespannt. Gruss Daniela

  48. Ralf

    Moin Daniela,
    falls Dich diese Info noch rechtzeitig erreichen sollte, probier es heute mal zwischen Karlshagen und dem Vorgelschutzgebiet. Parken kannst Du am Ende der Ostseestraße. Am Strand gehst Du dann nach Norden (nach links). Achte auf den Bereich an den Dünen.
    Falls Du Trassenheide ausprobieren willst, kannst Du am Ende der Strandstraße kostenlos parken.
    Ich fahre nachher erst mal nach Rügen. Da hat mir doch jemand einen Tip gegeben, wo man mal nachsehen sollte. Ich hoffe, die Wellen sind bei meiner Ankunft nicht mehr so hoch. 😀
    Viel Glück!
    LG
    Ralf

  49. Daniela Schmidt

    Hallo Bernsteinfreunde,sind gerade von 3 h suchen zurück. Leider nur kleinkram. Wir waren Karlshagen Richtung Peenemünde.
    Morgen müssen wir leider wieder heim fahren.
    Aber im Februar versuchen wir es mal auf Rügen.
    Da hätten wir gern einen Tipp für eine nette Pension mit gutem Frühstück.
    Lg Daniela und Helmut

  50. Martin

    Da ich nicht so schnell auf meine Heimatinsel komme, wenn ich morgens vor der Arbeit noch mal schnell auf Suche gehen will, bleibt mir nur der Prerower Nordstrand. Ausbeute war nicht umwerfend (dafür war ich einfach zu spät und zuviel Vorsammler und -kescherer unterwegs – neues Equipment kam also gar nicht zum Einsatz), aber ich freu mich über jedes Steinchen. Foto auf https://bernstein.blogger.de/stories/2623717/ oder hier später.
    War’s auf Rügen erfolgreicher?
    Harzfossilische Grüße,
    Martin

  51. Ralf

    Moinsen liebe Bernsteingemeinde,
    nachdem ich am Donnerstagnachmittag in Richtung Rügen los gezogen war, stellte sich doch ziemlich schnell die Ernüchterung ein. Wieder mal zu früh!
    In Binz waren die Wellen noch viel zu hoch und zu rau. Neu Mukran sah auch nicht besser aus.
    Am Golfplatz kam ich gar nicht bis zur Wasserlinie. Dazu noch Schneetreiben. Die Bedingungen also freundlich ausgedrückt “suboptimal”. Auf dem Weg nach Juliusruh erreichte mich gegen 20 Uhr über
    Umwege eine Nachricht von Micha mit folgendem link: http://www.ostsee-zeitung.de/Bilder/Leserfotos/Bernstein-ohne-Ende . Danke Micha!!!
    Also habe ich mir die Fahrt nach Juliusruh geklemmt und bin nach Prerow gefahren. Gegen 2 Uhr war ich am Strand und bin Richtung Nothafen marschiert. Unterwegs gab es einige Stellen mit wirklich gutem Grundmaterial, jedoch kaum ein Stückchen Bernstein. Insgeamt kam ich auf 114 Gramm.
    Interssant dabei ist, das es keinen Feenstaub gab sondern wenn, dann Stückchen von Cent-Größe aufwärts. Ein großes Stück habe ich kurz gesehen, bevor ich allerdings den Kescher, dessen Netz gefror sobald ich ihn aus dem Wasser nahm, in Position bringen konnte, was es schon wieder in der dicken Pampe verschwunden. Pech gehabt. 🙁
    Etwa gegen vier Uhr, als ich schon auf dem Rückweg war, traf ich noch zwei andere Sammler, die in Richtung Nothafen unterwegs waren. Martin, warst Du das?
    Nachdem Prerow ebenfalls nicht wirklich prickenld war, wollte ich mich auf den Nachhauseweg machen, da aber Usedom fast am Weg liegt, habe ich noch mal einen Abstecher nach Trassenheide gemacht.
    Ergebnis: NULL. Es lag jede Menge extrem grobes Material am Strand, allerdings kein Krümelchen Bernstein. Daniela hat vermutlich zur selben den Strand von Karlshagen abgesucht.
    Fazit: Über 500 Kilometer gefahren für 114 Gramm. Durchgefroren und nach ein paar Stunden Tiefschlaf im Auto trotz Stand- und Sitzheizung ganz schön steif in den Knochen. Ich glaube, ich werde zu alt für dieses Geschäft.
    Allen Suchern wünsche ich weiterhin maximale Kampferfolge!

  52. Ingo

    Hallo Ralf,
    dies ist ja ein echt guter Reisebericht und Hut ab wie Du bei diesen Witterungsbedingungen 500 Kilometer entlang der Küste für unser Hobby in Kauf nimmst. Da muss man schon ganz schön hart sein. Der Tipp von Micha scheint ja nicht schlecht gewesen zu sein. Hatten übrigens vor Jahren auch mal solch eine Situation im Abschnitt Wustrow Richtung Dierhagen. Werden auf jeden Fall im Januar und Februar noch mal auf Rügen sein und mal sehen was sich machen lässt.
    Beste Grüße aus Bautzen

  53. Ralf

    Moin Ingo,
    wenn ihr wieder auf eure Insel fahrt wisst ihr ja, wo ihr Pause machen könnt.
    Vielleicht können wir ja mal gemeinsam auf die Jagd gehen. Vorausgesetzt, Du kommst
    so früh aus dem Bett. 🙂
    Mit hart sein hat meine Aktion nichts zu tun, wohl eher mit einer gehörigen Portion Selbstüberschätzung.
    Man(n) ist eben nicht mehr der Jüngste. In Zukunft mache ich nur noch Tagesausflüge oder miete mich für ein paar Tage irgendwo ein.

  54. Martin

    Hallo Ralf,
    na, da schau einer an, schon wieder knapp einen der Mitsammler hier verpasst! Wenn ich um 3 Uhr mich hätte durchringen können zum Aufstehen, wären wir uns wohl begegnet. Müssen wohl doch mal ein Treffen organisieren und dann einen entsprechenden Frühwarndienst einrichten. 😉
    Aber ich weiß gar nicht, was Du hast – über 100 g, das ist doch eine Menge Bernstein!
    VG
    Martin

  55. Ralf

    Moin Martin,
    eigentlich sind 100 Gramm schon nicht schlecht. Wenn ich allerdings den Aufwand dagegen rechne, bin ich voll im Minus.
    Aber gut, dass Micha mich per Fernsteuerung noch umgeleitet hat, sonst wäre ich ich völlig umsonst unterwegs gewesen.
    Das mit dem Treffen hatte ich ja schon mal vorgeschlagen. Wenn ich das hier richtig verfolgt habe, sind Ingo und seine Familie sowie Daniela und Helmut im Februar höchstwahrscheinlich auf der Insel. Ich habe “nur” zwei Stunden Anfahrt und kann mehr oder weniger “auf Zuruf” starten.
    Axel wohnt ja auch gleich um die Ecke und könnnte die ganze Sache moderieren und es werden sich bestimt noch weitere Bernsteinjunkies finden.
    Ich werde mal mitlesen, wer wann anreist und mich dann einklinken.
    LG
    Ralf

  56. Daniela Schmidt

    Hallo Bernsteinfreunde, wir wissen wo die Steine von Usedom nach dem Sturm gelandet sind.????
    In Swinemüde! Waren gestern vor der Heimreise ,nach einem Tipp,noch dort. Große Haufen Muscheln und Holz und Zeugs und immer wieder Bernstein .
    Da wir erst 2 Tage nach dem Sturm da waren und zIG Andere schon gesammelt haben gab’s nur kleine Steine. Aber in einer Stunde 30g. Karlshagen nach 3 h =8g. Also wer da als Erster war hatte gute Aussichten große Bernsteine zu finden.
    Leider wars bitter kalt und wir mussten los nach hause.und konnten nicht weitersammeln.
    Nach fast 11 Stunden Fahrt wieder im Frankenland .
    Und nu fiebern wir auf die nächste Chance wieder hoch zu kommen.
    Lg Daniela und Helmut

  57. Ingo

    Hallo Daniela,
    da hattet Ihr ja einen schönen Erfolg zum Urlaubsabschluss. Bin heute mal den Link von Martin bzgl. Bernsteinblog gefolgt. Musst Dich anmelden um etwas zu erfahren. Da finden wir Axels Blog schon besser und da Axel auch Berichte von anderen Ostseeregionen veröffentlicht, denken wir mal das sich hier noch viele gute Tipps für alle Bernsteinverrückten entlang der Ostseeküste ergeben werden. Euch viel Glück im Februar und wir hoffen , das Ihr Ralf trefft. Seine Tipps sind einfach gut.
    Beste Grüße aus Bautzen

  58. Martin

    Hallo Ingo,
    nanu, anmelden, um was zu erfahren? Bitte nicht missverstehen, mein Blog ist eher ein Tagebuch für mich und meine Funde und kein Forum – dafür war es nie gedacht und habe auch nie dafür geworben. Aber öffentlich sind alle Beiträge schon, anmelden muss sich da keiner, wer nur lesen will.
    Ich finde es völlig ok und ausreichend (und im Übrigen auch sehr nett von Axel – dankeschön!), dass sich hier Gleichgesinnte austauschen können (wenn auch alles sehr öffentlich ist – aber sonst hätte ich [und andere wahrscheinlich auch] gar nicht davon erfahren). 😉
    Ein Treffen zu arrangieren wäre dann die nächste Herausforderung… Ich hab ca. 1,5 h Anfahrt, kann also auch ggf. kurzfristig dazukommen, wenn es ein Wochenende ist. Vom 7.-14.2. bin ich aber nicht im Lande. Umgekehrt kann ich schon mal anbieten, dass ich vom 3.-5.3. in Baabe sein werde. Zwar nicht ausschließlich zum Bernsteinsuchen (mit einem Freund unterwegs, der ein Faible für Großsteingräber hat), aber auf jeden Fall schon mal vor Ort.
    Mit besten Grüßen,
    Martin

  59. Ingo

    Hallo Martin,
    finde Dein Tagebuch und die realistischen Berichte nicht schlecht (auch wenn man keinen Kommentar abgeben kann) . Blogmäßig füllen wir uns bei Axel gut aufgehoben und falls die Berichte über Rügens Grenzen hinaus gehen um so besser für die Bernsteingemeinde. Zu einem Treffen vor Ort hat ja Ralf schon mal angeregt. Wenn wir dann vor Ort sein sollten, werden wir natürlich die unterkühlten Sucher mit heißen Getränken versorgen.
    Beste Grüße aus Bautzen

  60. Ralf

    Moin Bernsteingemeinde,
    ich möchte noch einmal das Thema “Schleifen” anreißen.
    Ich habe mir einen Schleifteller für die Bohrmaschine mit passenden
    Schleifscheiben besorgt und ein wenig experimentiert.
    Mein Problem war bisher, dass ich jedem weg geschliffenen Gramm
    Bernstein nachgeweint habe. Deshalb habe ich mit den “schmutzigen”,
    unansehnlichen Stücken angefangen. Der Dremel hat mich beim Schleifen
    nicht wirklich überzeugt da die Schleifrollen ziemlich grob sind wie man
    auf dem schwarzen Stein sehen kann. Zum Polieren ist er prima geeignet.
    Danke nochmals an Carsten für den Tip mit der Autopolitur.
    Auf dem Schleifteller sind meine Ergebnisse, wie ich finde, ganz ansehnlich.
    Die besten Erfahrungen habe ich mit Schleif-Vlies gemacht. Auf jeden Fall sollte
    man(n) und Frau auf seine Fingernägel aufpassen, die sind nämlich mal ganz schnell
    bis aufs Blut runtergeschliffen. 😀
    Ich habe für das ganze Material (Schleifteller, einen Satz Schleifpapier und einen
    Satz Vlies keine 20 Euronen bezahlt.
    Viel Spaß beim Ausprobieren!
    LG
    Ralf

  61. micha

    Moin Martin, Ralf und den Rest der Bernsteinsüchtigen.

    Zum Thema Wathose, Ralf hat mir eine 5mm Neoprenhose empfohlen. Diese habe ich mir zu Weihnachten geschenkt. Natürlich Schuhgröße eine größer für zwei Paar Socken. ( Behr Trendex Seam Tec plus 150€ )
    Der Preis wahr mir dabei nebensächlich. Ist halt ein Hobby.
    Konnte sie aber nur trocken ausprobieren.

    Ja Ralf ist halt nicht so gut gelaufen. Hätte ich Deine Tel. Nr. gehabt, wäre die Information schon gegen 14 Uhr bei Dir gewesen.

    Aber für die Uhrzeit hast Du doch recht viel gefunden. Für die Anzahl der Leute die dort unterwegs wahren ist doch recht viel übrig geblieben.

    Ansonsten leite ich euch gerne über das Netz zu potenziellen Fundorten. Müsst Euch nur melden.

    Für alle die sich derzeit in Binz befinden. Der Strand wir sauber gemacht. Wo bringen die den das ganze Zeug denn hin?
    Müsste doch noch einen Menge darin zu finden ein.

    Mit einem Treffen wäre schön.
    Ist nur die Frage ob ich mich loseisen kann.
    Bräuchte ca. 4h
    Ingo kann mich ja mitnehmen wenn er bei mir vorbeifährt. ( Bestensee )

    Weiterhin noch viel Erfolg.

  62. Carsten

    moin ralf,
    auch noch mal zum schleifen….mit dem schleifteller ist doch sicherlich schwierig, konturen zu folgen??? denke ist eher was für gerade flächen, oder???…….aber wie gesagt, 1000 wege führen nach rom, oder zum hochglanz ;-)……..grüße

  63. Ralf

    Hallo Carsten,
    man gewöhnt isch ziemlich schnell an den Teller.
    Profis nutzen ja auch Schleifscheiben, nur stehen die senkrecht.
    Die Rundungen bekommt man eigentlich mit etwas Übung ganz gut hin.
    Ich habe auch extra mit den “hässlichen” Stücken angefangen.
    Deinem Rat folgend schleife ich die Stücke auch nur einseitig an um
    den Vorher- Nachher-Effekt zu erhalten.
    Axel ist im Moment im Urlaub. Ich habe ihm zwei Bilder geschickt.
    Das eine zeigt drei Stücke nach dem Schleifen. Ich muss allerdings gestehen,
    dass ch immer noch im Lernmodus bin.

    LG
    Ralf

  64. MK

    Hallo Bernsteinjunkies,
    Ich war am Samstag und Sonntag in Binz zum bernsteinsammeln, da das ganze Strandgut schon außerhalb des Wassers lag, musste man nicht Keschern, was die suche auch erleichtert hat.
    Aber natürlich waren auch viele andere Jäger dort.
    Am Samtag war ich gegen 8:30uhr am Strand, leider hatte ich nur ca. 2 Stunden Zeit, bin aber dennoch mit dem kleinen Erfolg zu Frieden.
    Am Sonntag fand ich nur noch kleine Stückchen/Splitter
    Meine ausbaute für ca. 3 Stunden ca. 22g.
    Der beste Tag für Binz wäre Freitag gewesen.

    Ja Micha mich würde das auch mal interessieren was mit dem Strandgut jetzt passiert, sind ja schöne Häufchen welche da zur Zeit rumliegen, da wird garantiert auch noch der ein oder andere Klunker zu finden sein.

  65. mathias schumann

    Hallo zusammen ich verfolge schon einige Zeit euren block. Nun ist es auch bei mir soweit ich möchte mein Glück versuchen. Ich bin ein neueinsteiger und werde vom Bodensee anreisen auf die Insel rügen. Nach meiner Informationen soll es Süd Wind bzw. Süd Ost Wind geben. Jetzt meine Frage wo sollte ich eurer Meinung nach mit meiner Suche beginnen. Für einen Tipp wäre ich euch sehr dankbar. Liebe grüße mathias

  66. Ralf

    Moin MK und Mathias,
    zunächst zur Frage nach dem Verbleib des Seetangs.
    Sellin hat z.B ein so genanntes Seetanglager eingerichtet. Dort werden Steine, Holz und Müll aus dem Tang aussortiert und der getrocknete Tang wird an Bauern und Gartenbsitzer verkauft.
    Ich denke, dass wird in Binz ähnlich sein. Einfach mal googeln.
    Zur Bernsteinsuche bei Wind aus südlichen Richtungen:
    Hmmm, ich nenne das mal “suboptimal”. Auf Rügen mit seiner langen Ostküste sind Winde aus östlichen Richtungen eine ziemlich sichere Bank für Bernsteinfunde. Seit dem letzten Sturm von Anfang Januar waren die Bedingungen allerdings nicht wirklich prickelnd. Ich weiß, dass Ingo in Neu Mukran um die 30 Gramm in kurzer Zeit gefunden hat und MK war am Strand von Binz mit 22 Gramm erfolgreich. Seither hatten wir aber keinen günstigen Wind. Wie Axel schon einmal bemerkte: es gibt keine Vorhersagemethode die zuverlässig sagt, wann und wo das Zeug ankommt. Für die nächsten Tage, also bis zum 5. Februar, ist mit günstigem Wind nicht zu rechnen. Windfinder ist bei der Planung immer ganz hilfreich weil die Übersichten nicht nur die Windrichtung und -stärke sondern auch Wellenrichtung, Wellenhöhe und Wellenperiode anzeigen. Das muss man aber im Zusammenhang mit der Strömungsvorhersage sehen http://www.bsh.de/aktdat/modell/stroemungen/wo7/wo7.htm. Man sollte auch den Pegelstand nicht vergessen. Mancher geht bei auflaufendem Wasser auf die Pirsch, andere Sammler ,wie ich, bei ablaufendem Wasser.
    Wenn ich jetzt an den Ostküsten suchen sollte, würde ich im Bereich Thiessow bis Göhren (Nordperd) beginnen. Außerdem wäre der Bereich östlich des Fischerstrandes von Binz für mich interessant.
    Zwischen den großen Steinen könnte durchaus noch Bernstein liegen. Zum Schluss käme der Bereich zwischen Juliusruh und Vitt in Betracht. Dort solltest Du auch mal den oberen Bereich des Steinstrandes unter die Lupe nehmen. Als Faustregel gilt: dort, wo es dreckig ist, findet man am ehesten Bernstein.
    Falls Du beim Bernsteinsuchen keinen Erfolg haben solltest, schau Dir die Insel an. Hier auf ruegenmagic hat Axel eine ganz tolle Übersicht mit vielen sehenswerten Orten veröffentlicht und wenn Du Lust auf etwas Süßes hast, kann ich das moccavino in Middelhagen empfehlen (Königin Luise!).
    Viel Spaß und viel Erfolg!
    Ralf

  67. Kathrin

    Hallo Bernsteinfreunde, ab morgen sind wir auch wieder für eine Woche auf der Insel. Bei diesen “suboptimalen” Bedingungen wäre Thiessow auch mein Favorit. Ein paar Häuflein Dreck liegen ja noch in Binz. Alles in allem mache ich mir keine großen Hoffnungen auf tolle Funde. Vielleicht geschieht ja noch ein Wunder und der Wind dreht in die richtige Richtung. :-). Hauptsache mal wieder raus von zu Hause, Seeluft schnuppern und sich den (Süd)wind um die Nase wehen lassen.
    Liebe Grüße von Kathrin

  68. Ingo

    Hallo Mathias,
    da wünsche ich Dir eine gute Anreise vom Bodensee. Waren selbst letzte Woche auf der Insel und haben gesucht und ein wenig gefunden(Foto ist unterwegs). Allerdings wurde kaum neues Grundmaterial angespült und wir befolgten den Rat von Ralf mit den Pegelständen. Bei Niedrigwasser wurden doch einige Steine gefunden, welche es nicht bis an den Strand geschafft haben und sich bei ablaufenden Wasser an Steinen verkeilt haben.

    Bernsteinfund unseres Blogmitgliedes Ingo Kunze auf der Insel Rügen im Januar 2017

    Beste Grüße aus Bautzen

  69. Daniela Schmidt

    Guten Morgen , wir wollen heute mal einen Abstecher nach Rügen machen. Wie siehts aus ,hat der Wind gedreht? Wo haben wir eine Chance? Immernoch thiessow ?
    Würde mich über einen Tip freuen.
    Liebe grüße Daniela

  70. Ralf

    Moin Daniela,
    der Wind hat auf Ost gedreht und weht im Moment mit Stärke 4. Das soll bis morgen Abend so bleiben.
    Im Moment kommen wohl die gesamte Ostküste in Betracht. Theoretisch! Nach den Web-Cam-Bildern
    sieht es in Binz ganz gut aus. Ich würde allerdings erst morgen Früh (gaaaanz früh!) los ziehen.
    Tagsüber ist jeder auf der Bernsteinsuche. Morgens ist die Anzahl der Sammler überschaubar und man
    kann das einsammeln, was in den letzten acht bis 10 Stunden angespült wurde.
    Gute Jagd!
    Ralf

  71. Ingo

    Hallo Daniela,
    wie war denn Euer Abstecher auf der Insel. Die Wassertemperaturen sind ja optimal und der Wind (wenn auch nicht zu kräftigt)scheint sich ja nun auch langsam für die richtige Richtung zu entscheiden und man kann nur hoffen, dass genügend Grundmaterial angespült wird. Leider müssen wir noch über 2 Wochen warten um wieder vor Ort sein zu können. Fahren natürlich an der Abfahrt Bestensee vorbei, können aber leider nicht mehr zu laden (3 Personen ,ein Hund und Gepäck). Tut mir leid Micha.
    Beste Grüße Ingo

  72. Daniela Schmidt

    Hallo Ralf und Ingo, wir haben doch kein Kurztrip gemacht.
    Haben auf usedom so gut gefunden das wir nicht weg wollten und konnten?.und heute sind wir wieder Richtung Heimat unterwegs.
    Ich hoffe wir sind wie geplant Ende Februar auf Rügen.
    Da melde ich mich dann . Würden gern mal mit euch fachsimpeln.
    Liebe Grüße Daniela und Helmut

  73. Ralf

    Moin Daniela,
    das finde ich ja lustig,erst machst Du ganze Bernstein-Community wuschig mit Deiner Frage nach Empfehlungen für Rügen und dann bleibst Du auf Usedom. ;-).
    Wie war denn die Ausbeute? Nur Krümel oder auch handfeste Stücke?
    Habe nächste Woche wieder einen “Arbeitseinsatz” auf der kleinen Insel und werde wohl auch mal ´ne Nacht am Strand verbringen.
    Mal sehen, ob wir ein Treffen der Bernsteinverrückten auf Rügen zustande bringen.
    Ich würde mich freuen.
    Bis dann.
    Ralf

  74. Frank

    Hallo liebe Freunde der goldenen Tränen,
    diesen Block verfolge ich schon sehr lange und möchte nun auch ein paar Zeilen hinzusteuern. Vorweg erstmal vielen Dank, dass Axel diese Plattform ins Leben gerufen hat!!!!
    Meine Frau und ich kommen aus Gummersbach/ NRW und besuchen die Insel Rügen seit 1998. Mittlerweile waren wir schon 28 mal auf der Insel und immer im schönen Alt Reddevitz. Ende Februar und im Juni werden wir auch wieder da sein. Es ist einfach traumhaft und soooooo abwechslungsreich.
    Und ja, im Moccavino kann man seinen Zuckerhaushalt vorzüglich auffüllen!

    Die ersten Jahren haben wir immer nach Bernstein Ausschau gehalten, aber nie etwas gefunden. Bis wir von einem Ranger am Königsstuhl die “Augen” geöffnet bekamen. Nach den Erläuterungen fuhren wir an die Schaabe und keine 20 Schritte und ich hatte den ersten kleinen Bernstein gefunden. War das ein Gefühl!!!!!
    Seit dem bin ich und auch meine Frau vom Bernsteinfieber angesteckt. Wir können schon gar nicht mehr “normal” am Strand spazieren gehen. Immer sind die Köpfe geneigt.
    Das schöne ist ja, man weiß nie, was kommt………..
    Die normalen Funde sind ja von ganz klein (Feenstaub) bis zu 2 Euro großen Stücken.
    Aber 2008 hatte ich ein wenig mehr Glück. Wir sind an einem sehr schönen Tag nach Hiddensee gefahren. Eigentlich war überhaupt kein Bernsteinwetter. Wir sind den Dornbusch hoch und dann die Treppe beim Klausner runter. Unten angekommen fanden wir einen großen angespülten “Teppich” von Seegras vor. Es war nur ineinander verflochtenes Seegras. Kein Holz, keine Muscheln, kein typisches Material, in dem man Bernstein vermuten würde. Aber wir mussten trotzdem wühlen…….und fanden dennoch ein paar kleine schöne Stückchen. Immer wieder kamen Leute vorbei, die meinten “Sie werden hier kein Bernstein finden”.
    Und dann, ich werde das wohl nie vergessen, drehte ich die obere Schicht Seegras um und ein großer Bernstein guckte mich an. Ich habe bestimmt erst einmal ein paar Sekunden gebraucht, bis ich verstanden hatte, was da lag. Ein sehr schönes Gefühl!
    Es war ein 158 Gramm Bernstein.
    In Kloster zeigte ich den Fund dem Bernsteinfischer. Dieser war sehr überrascht, dass bei den Witterungsverhältnissen so ein Fund möglich war. Er wollte ihn mir auch abkaufen, aber so einen vermutlich für mich nie wieder vorkommenden Fund, werde ich nicht verkaufen.
    Seitdem ist die Schatzsuche für uns ein Muss geworden………….

    Würde hier gerne ein Bild von dem Bernstein einstellen, weiß aber nicht wie es geht. Vielleicht kann mir das einer erklären.

    Anmerkung vom Admin: … und hier ist der Rekord-Bernstein von Frank 🙂

    Der Rekord-Bernstein von Frank

    Die Maße des Bernsteins

    So und jetzt wünsche ich euch allen viel Glück beim Suchen nach dem Gold der Ostsee!

    Schöne Grüße
    Frank

  75. Ralf

    Moin Frank,
    herzlich willkommen in Kreis der Infizierten. 😀
    158 Gramm ist das, wovon wir hier wohl alle träumen, obwohl nach “oben” ja keine Grenze besteht.
    Ich hatte mir anfangs vorgenommen, dass ich nur so lange suchen wollte, bis ich den ersten richtigen Bernstein gefunden hätte. Na ja, ist wahrscheinlich genau so wie mit der “Kiffer Kruste”. Wenn man einmal angefangen hat, hört man nicht mehr auf.
    Wenn ihr Ende Februar auf der Insel seid, wird die Chance auf ein “großes” Treffen ja immer größer. Ich bin ja mal gespannt! Gib doch mal durch, wann ihr genau auf der Insel seid, dann können wir uns
    daran orientieren. Ingo reist mit Familie ja auch an, ist aber an die Schulferien gebunden.
    Hier kannst Du übrigens Dein Bild hochladen:
    http://www.ruegenmagic.de/kontakt-ruegenmagic.htm
    Im Feld: “bei Bedarf Datei mitsenden” kannst Du es
    an Deine Nachricht anhängen.
    Gute Jagd!
    Ralf

    PS: “Kiffer Kruste” ist ein Brot, bei dem Hanfsamen und Hanföl verwendet werden. Das heißt wirklich so. 😀

  76. Ingo

    Hallo Frank,
    danke für Deinen Beitrag und wir sind auch froh das Axel dieses Forum möglich macht. Gratulation zu dem nicht alltäglichen 158 ziger. Sind selbst oft auf Rügen und freuen uns über jedes Fundstück und vielleicht werden die Steine auch mal größer. Ralf `s und Axel`s Tipp`s sind schon sehr gut. Fotos schicken wir übrigens vom PC an die Infoadresse von rügenmagic. Euch dann maximale Erfolge in den nächsten Tagen.
    Beste Grüße aus Bautzen

  77. Daniela Schmidt

    Hallo Ralf,tut mir leid. Aber wir sind sehr spontan ?
    Und haben gut gefunden. Es waren ein paar nette Stücke dabei. Und da konnten wir nicht weg.
    Aber unser nächstes Ziel ist Rügen und dann nur Rügen.
    Bis da hin liebe Grüße und lasst uns was übrig.

  78. Ralf

    Na toll. Lieber Axel, du weißt schon, dass du uns damit keinen Gefallen getan hast.
    Alle anderen Sammler können jetzt nicht mehr ruhig schlafen, bis sie mindestens einen ebenso
    großen “Stein” gefunden haben. 😀
    Tolles Stück!

  79. Ingo

    Hallo Axel,
    schön das Frank Dir die Erlaubnis zur Veröffentlichung der Bilder gab. Gab ja schon Berichte von 2400 gr Funden ohne Hintergrund sprich Foto. Gerade solche Bilder, damals noch viel von Carsten waren stets Ansporn auf die Suche zu gehen, da man sah was möglich sein könnte, wenn man zur richtigen Zeit vor Ort ist.
    Beste Grüße Ingo

  80. Carsten

    jo, auch mal wieder moin in die illustere Runde hier…..immer noch gilt: Bilder sagen mehr als 1000 Worte!!! oder vervollständigen zuminest hier den Beitrag………würde auch gerne mal wieder was liefern, bin aber leider wegen einer bereits erfolgten, und noch einer anstehenden Hand OP für längere Zeit out of order……

    Fliegen-Inkluse im Bernstein

    Die Fliegen-Inkluse vergrößert

    Deshalb beschäftige ich mich zur Zeit ein wenig mit dem Durchleuchten meines Baumharzes nach Inklusen……..und ein paar wenige konnte ich bereits “sichtbar” machen (hätte aallerdings nicht gedacht, dass bei der Masse der Steine so wenig Krabbler und Flieger drinne sind…..)
    Allen, die die Möglichkeit zur Suche im Gelände haben, viel Erfolg!!!

    Scharfen Bernsteingruß,
    Carsten

  81. Ralf

    Hallo Carsten,
    tolle Bilder! Hast Du die über ein Mikroskop oder mit Super-Makro einer Kamera gemacht?
    Du hast recht, viele Inklusen, besonders Insekten, findet man nicht oft.
    Ich habe einen Stein mit einer sehr schönen Moos-Inkluse, das war es abe auch schon.
    Wie bereits erwähnt war ich drei Tage zum Arbeitseinsatz auf Usedom. Dort gab es aber
    auch nichts zu holen. Mittlerweile hat der Frost wieder zugeschlagen und weite Teile
    des Strandes und des Spülsaumes sind tiefgefroren.
    Alles Gute für Deine ausstehende OP. Wie es aussieht, sehen wir dann erst im Herbst wieder
    etwas von Dir. Gute Besserung!
    Ralf

  82. Ingo

    Hallo Carsten,
    gut das Du die 1000 Worte weggelassen hast und die Bilder geschickt hast. Ist schon echt beeindruckend was nach dem Schleifen zum Vorschein kommt. Schleiftechnisch sind wir Amateure. Werden auf jeden Fall in den nächsten Tagen wieder auf der Insel unterwegs sein.
    Beste Grüße
    Ingo

  83. Carsten

    hallo Ralf, hallo Ingo,
    Ralf, vielen dank für Genesungswünsche,……wird schon wieder, dauert nur etwas…….
    Nee, keine teure Kameraausstattung, nur mein Handy, dafür hab ich mir nen Satz Vorsatzlinsen besorgt (geht supi) und n usb-Mikroskop….das wars schon für die Aufnahmen…….ok, für die richtige Beleuchtung hab ich ein wenig gebastelt (kann ich ja auch mal n Foto schicken, wenn es interressiert)……
    Ingo: schleifen schonmal probiert?? Ist keine Zauberei!!!! Einfach mal rangehen (kann dir dazu auch meine Vorgehensweise beschreiben, bin auf jeden Fall zufrieden, mit meinen Ergebnissen…..)
    Grüße

  84. Ralf

    Moin Carsten,
    mit einem Mikroskop hatte ich es auch schon mal versucht (Bresser). Ging leider wegen massiver Software-Probleme in die Hose. Das Mikroskop war damals angeblich Windows7-kompatibel. Hat sich dann aber nicht bewahrheitet. XP, VISTA und Co habe ich nicht auf meinen Rechnern und Win10 mag das Gerät auch nicht. Egal. Ich habe noch eine ältere Olympus SP-590 UZ mit Super-Macro. Zur Not geht es auch damit.
    Wenn es dir keine Umstände macht, möchte ich Dich bitten, einmal Deine Schleiftechnik zu beschreiben. Man(n) und Frau lernt ja nie aus. Danke im Voraus.
    Anbei noch ein Bild von meinem “Inklusen-Stein”.

    Bernstein mit Mooseinschluss

    Man liest sich!

  85. Ingo

    Hallo Carsten,
    selber schleifen haben wir noch nicht probiert. Schwiegervater nimmt sich ab und zu ein paar Steine mit und bringt sie veredelt eingepasst in Ringen oder als Kreuze zurück. Aber der Schwund. Haben heute auch mal einige Steine näher betrachtet. Teilweise sind Einschlüsse vorhanden. Ob nur Dreck oder Insekten ( behauptet jedenfalls unser Sohn) kann ich nicht sagen. Muss sagen auch das Bild von Ralf sagt mehr als 1000 Worte. Danke für Dein Angebot und die Aussicht, dass Du Deine Vorgehensweise beim Schleifen beschreiben willst. Denke mal dieses Thema ist nicht nur für uns, sondern auch für andere sehr interessant.
    Beste Grüße Ingo

  86. Axel Artikelautor

    Hallo in die Runde der Bernsteinsüchtigen,

    ich hoffe ich habe niemanden bei meiner Begrüßung vergessen, denn ich finde es besser, wenn man alle begrüßt 🙂

    Habe mich heute mal an das Polieren eines Bernsteins gemacht und bin positiv überrascht, was die gute alte Autopolitur mit dem Bernstein macht (y). Bis jetzt hatte ich die Steinchen nur so rumliegen gehabt. Inspiriert von Carstens Schleif-Freude habe ich dann einen Bernstein mit dem Schleifteller grob vorgearbeitet. Dabei sind niedrige Umdrehungen angesagt, ansonsten nimmt der Bernstein sehr sehr schnell ab. Danach habe ich mir die Autopolitur geschnappt, ein Tröpfchen auf einen Auto-Leder-Schwamm (rauhe Seite des Schwamms genommen) und schön kreisförmig ein paar Minuten poliert. Dann einen Tropfen Politur auf einen Stofflappen und noch einmal nachpoliert. Zum schluss mit Spiritus gesäubert. Mit meinem Ergebnis bin ich äußerst zufrieden 🙂

    Bernstein mit Autopolitur poliert

    PS: Carsten, dass ist Dein Larimar, der als Unterlage dienen musste 😛

  87. Carsten

    jupp, schonmal vielen dank im voraus!!!!! und natürlich darfst du ihn dafür nutzen!! 🙂 😉

    für ralf: werde morgen mal meine schleifmethode zusammenfassen……
    schönen sonntag noch, grüße

  88. Frank

    Hallo Sammelfreunde!

    Ich habe mal wieder in diesen Blog umgeschwenkt, da die anderen Blöcke sich ja ums Schleifen und Inklusensuchen drehen. Sonst wird alles sein weinig unübersichtlich………..
    Ralf, auf dem Darß haben wir nichts gefunden und erlich gesagt hat das Wetter sein übriges hinzugetan. Regen und Wellen die nichts hergaben.

    Die paar Tage auf Rügen waren leider auch nicht so ergiebig. Es gab kein frisches Material an sämtlichen Stränden, das Bernstein “versteckte”. Aber ein paar Stückchen konnten doch noch entdeckt werden. Waren knapp 30 Gramm.

    30Gramm Bernstein
    Viel Glück bei der Schatzsuche……

    Bis dahin,

    Gruß Frank

  89. Stephan

    Hallo Ralf,

    auf Deine Frage nach der Situation auf Hiddensee kann ich keine Prognose, aber einen Rückblick auf letzte Woche geben. Die Wettervorhersage hat uns hoffnungsvoll nach Hiddensee fahren lassen. Doch trotz kräftigem Wind aus westlicher Richtung gab es von Sonntag bis Mittwoch kaum etwas zu finden. Magere 39 g in 4 Tagen.

    39Gramm Bernstein

    Doch am Donnerstag tat sich dann endlich das lang erhoffte Bernsteinzeitfenster auf. Immerhin 237 g am Donnerstag. Wobei vormittags an der Hucke bei Kloster eine eigentlich gute Mischung aus Muscheln und Holz gekeschert werden konnte. Jedoch war kaum Bernstein enthalten. Auf dem Rückweg Richtung Vitte fand sich dann noch eine andere Stelle, die dann die gefundene Menge hergab.

    237Gramm Bernstein

    Am Freitag dann wieder Enttäuschung, da der gesammte Bernsteindreck sowohl im Flachwasser als auch am Strand durch den gestiegenen Pegel Nachts weggeschwemmt wurde. Daher die Ausbeute von Freitag bis Sonntag gleich Null!

    Da hätte man wiederum an der Schaabe sein müssen. Ein kleiner Abstecher am Sonntag dahin zeigte viele Stellen mit Bernsteindreck die noch eifrig abgesucht wurden. Allerdings waren nur noch kleine Krümel enthalten. Der Dreck war am Sonnabend z.T. noch im Wasser und wohl auch recht ergiebig, wie uns berichtet wurde.

    An dieser Stelle ein Gruß in die Schweiz. Zeitgleich mit uns war ein Schweizer Bernsteinfreund auf Hiddensee. Er ist auch schon Leser des Blogs. Hiermit möchte ich ihn zum selber schreiben ermuntern 🙂
    Leider ist sein “normaler” Kescher zerbrochen. Wie schon gesagt, gibt es hier im Blog inzwischen viele Tipps wie und wo man an stabile Modelle herankommt.

    Zur Frage von Ralf zur Nordküste Hiddensees noch folgendes, die Nordküste ist geteilt, was die Zugänglichkeit angeht. Etwa mittig gibt es eine Treppe die vom Klausner die Steilküste herunter führt. Richtung Osten ist die gesammte Küste gesperrt. Richtung Westen kann man bis Kloster am steinigen Strand entlang gehen. Andere Zugänge gibt es nicht. Gehzeit sowohl oben auf dem Hochuferweg von Kloster zum Klausner als auch unten am Stand entlang (ohne suchen 😉 ca. 40 Minuten.

    Genug geschrieben, allen, die noch auf den Inseln sind viel Glück beim Finden der Steine!
    Stephan

  90. Daniela Schmidt

    Hallo Ralf und alle anderen Sucher, Urlaub ist gestrichen. Rügen muss warten und bitte lasst uns Bernstein es übrig. Wir verfolgen aber eure Berichte und freuen uns mit.
    So liebe Grüße aus Franken, Helmut und Daniela

  91. Ralf

    Moin Stephan und Daniela,
    Stephan, mit meiner Frage nach der gegenwärtigen Situation auf Rügen wollte ich eigentlich diejenigen Sammler ansprechen, die gerade vor Ort waren. Ich hatte nämlich zwischen dem Darß und Hiddensee geschwankt, aber trotzdem Danke. Im Endeffekt hätte es sich an beiden Stellen nicht gelohnt.
    Danke auch für die Info zum Nordende der Insel. Ich habe schon oft beobachtet, dass sogar bei mäßigem NO die Strömung ziemlich heftig auf die Nordküste “prallt” (30cm/s und mehr) deshalb meine Frage. Dort müsste doch eigentlich Bernstein zu finden sein. Bisher war ich immer nur am Weststrand unterwegs und das auch nur mit mäßigem Erfolg.

    Tja Daniela, es gibt Tage verliert man und es gibt Tage, da gewinnen die Anderen.
    Keine Angst, es ist noch genug Bernstein da, man muss ihn nur finden.
    Im Moment scheint sowieso tote Hose zu sein. Kein Wind, keine Wellen und die Strömungen
    machen auch gerade Pause. Also verpasst ihr nichts.
    Die Windstatistik für Binz zeigt die Monate Februar, April und Mai als die “windtechnisch” günstigsten.

    Gute Jagd allen Sammlern!

    Ralf
    Optimism is just a lack of information

  92. Ingo

    Hallo Bernsteinfreunde,
    waren selbst letzte Woche vor Ort und möchten Frank und Stephan zu den Sammelergebnissen gratulieren. Haben auch einiges mitnehmen können aber nicht in diesen Dimensionen. Das Treffen mit Ralf im Cafe Peters war übrigens super und da man bei diesen Wetter nicht wirklich auf Suche gehen konnte, war dieser Erfahrungsaustausch schon optimal. P.S. Wir nehmen seit Jahren auch die Splitter mit und haben daraus ein Fensterbild von 21 x 15 cm mit Spaltbreite 3 mm gefertigt. Sieht bei Sonneneinstrahlung sehr gut aus. Falls gewünscht folgt Foto.
    Beste Grüße aus Bautzen
    Ingo

  93. Frank

    Hallo Ingo,

    ein Foto von deinem “goldenen Bild” wäre super.
    Hatte selber schon einmal vorgehabt, so etwas zu erstellen.

    Gruß Frank

  94. Stephan

    Hallo Ingo,

    Foto wäre toll. Bei uns überwiegen auch die Splitter 😉

    Stephan

  95. Ingo

    Hallo Bernsteinfreunde,
    hier nun mal Fotos von unserem ersten Versuch auch die vielen Splitter sinnvoll zu verwenden. Sieht optisch ganz gut aus, ist aber noch nicht die optimale Lösung. Vielleicht hat jemand einen Tipp wo man stabile Doppelrahmen mit Spaltbreite von 3 – 5 mm bekommen kann.

    Das Bernsteinfenster

    Das Bernsteinfenster im Detail

    Beste Grüße aus Bautzen
    Ingo

  96. Brigitte

    Da kann ich gerne weiterhelfen. Die Firma KRANTZ vertreibt tolle Rahmen. Ihr Sitz befindet sich in Fraunhoferstr. 7 in 53121 Bonn (www.krantz-online.de).
    Viele Grüße aus Berlin

  97. Ingo

    Hallo Brigitte,
    danke für den Hinweis. Werden uns auf jeden Fall mit der Firma in Verbindung setzen. Sollten wirklich robuste Doppelrahmen lieferbar sein, könnten wir unser Bild noch mal umfüllen und 1 bis 2 weitere fertigen. Ansonsten vertriebt die Firma schon ganz interessante Sachen.
    Beste Grüße nach Berlin

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