Bernsteinfund im Sommer auf Rügen

Erfahrene Bernsteinsammler werden etwas verduzt die Überschrift lesen. Im Sommer einen Bernsteinfund?

Auch ich habe nicht schlecht am Telefon gehört, als mir die Familie Kunze von Ihren Bernstein-Funden berichtete. In der letzten Juliwoche dieses Jahres fand die Familie zwischen Binz und Mukran diese nicht unbeachtliche Menge Bernsteine.

Seltener Bernsteinfund im Sommer 2015 an Rügens Küste

Seltener Bernsteinfund im Sommer 2015 an Rügens Küste

Ich wäre beim besten Willen nicht auf die Idee gekommen, in Sommer nach Bernsteinen Ausschau zu halten. Normalerweise findet man Aufgrund des warmen Wassers nur kleine Bernsteinsplitterchen an Rügens Stränden. Aber nicht solche Exemplare im Sommer! Kalt muss es sein, am besten 4 Grad Celsius Wassertemperatur, dann hat Wasser seine größte Dichte und der Bernstein schwebt dann im salzigen Ostseewasser.
Aufgrund des starken Windes und der richtigen Strömung transportierte die Ostsee dieses „Gold des Meeres“ an Rügens Strände. Gratulation, das dürfte Seltenheitswert haben!

46 Gedanken zu „Bernsteinfund im Sommer auf Rügen

  1. Ingo

    Hallo Axel,
    unglücklicher Weise (hätten vielleicht noch ein paar mehr Gramm sein können) waren wir nicht die einzigen die erfolgreich im Juli 15 Bernsteine zwischen Mukran und Prora auflesen konnten und so selten scheint dieser Fund wohl doch nicht zu seihen. Im Oktober 14 recht erfolgreich und im November, Dezember, Februar und April fast Null. Bei obigen Julifoto handelt es sich um 38 gr Material welche alle den Salztest bestanden haben und wie von Axel schon erwähnt ist im Sommer mit mehr Bernsteinsplittern zu rechnen. Glücklicher Weise hat unserer Sohn Steine von mehr als 2 cm Länge gefunden.
    Beste Grüße aus Bautzen

  2. Ingo

    Hallo Axel,
    waren eine Woche auf der Insel und wollten wie in der Theorie beschrieben bei optimalen Bedingungen (starker Wind aus N/O) Steine finden. Die Praxis rief uns wie all die anderen Bernsteinsammler vor Ort aber schnell in die Realität zurück(insgesamt 8 Krümelchen) . An dieser Stelle auch unseren Glückwunsch an Ralf für seinen Superfund. Mal sehen was der November und Dezember bringen. Sollte die Ausbeute wie im Juli sein wäre es o.k.
    Beste Grüße aus Bautzen

  3. Axel Artikelautor

    Hallo Ingo,

    danke für Deinen Zwischenbericht von der „Bernsteinfront“ 🙂 . Das war nur ein kleines Intermezzo der Bernsteine im Oktober… Zwar konnte Ralf mit seinen 55g schweren Bernstein die Messlatte hoch anlegen, aber ansonsten gab es keine weiteren großartige Erfolgsmeldungen der Bernsteinwütigen. Wir hoffen ja, dass wir im November mehr Erfolg beim Bernsteinsammeln auf Rügen haben. Lassen wir uns mal überraschen.

    Gruß Axel

  4. Ralf

    Moin Ingo,
    gib mal eine kurze Vorwarnung, wenn Du wieder auf die Insel fährst.
    Ein kleiner persönlicher Erfahrungsaustausch wie mit Carsten wäre
    bestimmt interessant.
    Im Moment sagen “die Trommeln” gute Bedingungen zwischen Dranske
    und dem Kap Arkona voraus. Habe ich aus sicherer Quelle.
    Bis dann!
    LG
    Ralf

  5. Ralf

    Naaa toll.
    Herzlichen Glückwunsch dem Finder.
    Ich werde zusehen, dass ich ab Mittwoch wieder auf der Insel bin.
    Aber nur, wenn Wind, Wellen und Strömung mitspielen.

  6. Ingo

    Hallo Ralf,
    planmäßig bin ich in reichlich 4 Wochen zum Feiertag (Buß- und Bettag) für ein sehr langes Wochenende auf Rügen. Axel`s neuste Meldung ist schon beachtlich und wir wären froh, wenn wir 420 gramm als Jahresausbeute hätten. Aber wenn man bedenkt, dass der größte auf Rügen dokumentierte Einzelfund ein Gewicht von 1,68 Kg hat, bleibt ja noch ein wenig Luft nach oben. Aber mal im Ernst – Rügen ist immer eine Reise wert und wenn man neben den anderen Aktivitäten auch auf Suche geht und bei der Abreise noch ein paar Bernsteine mitnehmen kann (klappt leider nicht immer) ist dies um so besser.
    Beste Grüße aus Bautzen

  7. Ingo

    Hallo Ralf,
    wollte mich eigentlich erst wieder im November melden. Aber Deine Ankündigung morgen wieder vor Ort zu sein, ließ mich per Webcam heute einen Blick auf den Strand von Binz zu werfen. Jede Menge Strandgut – ob nur Seegras oder Rollholz nicht erkennbar- und doch einige Sucher – ob Axel dabei war ebenfalls nicht erkennbar-. Schon erstaunlich nach welchen Kriterien Du die Insel aufsuchst. In Vorfreude auf Deine Bericht viel Glück.
    Beste Grüße aus Bautzen

  8. Ralf

    Moin Ingo,
    ich beobachte die Wellen- und Strömungsverhältnisse eigentlich täglich.
    Die Daten trage ich in eine Tabelle ein und wenn ich auf Tour war und etwas gefunden habe, kommen diese Informationen ebenfalls in die Tabelle. So ergibt sich über einen längeren Zeitraum ein ganz gutes Bild.
    Wenn das alles nicht hilft, verlasse ich mich auch mal auf mein Bauchgefühl (Bauch habe ich genug).
    Das Ding in Juliusrun war reines Bauchgefühlr. Ich war ja ein paar Tage vorher schon mal da oben und wollte danach ein paar Wochen Pause machen, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, ich müsste noch einmal hin. Und da war er dann, mein “Dicker”.
    Leider kam heute mal wieder etwas dazwischen, musste mit meinem Sohn nach Berlin zum Arzt. Jetzt werde ich erst am Donnerstagabend los fahren. Diesmal werde ich mir den Abschnitt zwischen Sellin und Binz etwas genauer ansehen. Danach geht es noch einmal nach Juliusruh. So der Plan.
    Ich berichte, wenn ich zurück bin.
    Bis dann!

  9. Ralf

    Moin liebe Bernsteingemeinde,
    mein Trip nach Rügen war diesmal nicht erfolgreich.
    Am späten Donnerstagabend los gefahren, Wind, Strömung und Wellen waren eigentlich perfekt. Eigentlich.
    Nach mehr als 30km Wanderung an verschiedenen Stränden (Sellin, Binz, Juliusruh) muss ich zugeben:
    diesmal ist außer Spesen nichts gewesen. Trotzdem war die Tour nicht ganz umsonst. Ein paar schöne Landschaftsfotos habe ich auf meine Speicherkarte gebannt. Sonnenaufgang über dem Königsstuhl und
    die Brandnung vor Juliusruh. Alle Daten werden jetzt in die Tabelle übenommen und dann wird wieder gewartet,
    bis die perfekte Wetterlage mich wieder auf die Insel zieht. 🙂

  10. Axel Artikelautor

    Leider ist nicht jeder Tag gleich… Lassen wir es noch etwas kälter werden und etwas mehr pusten… dann dürften es auch wieder mehre Bernsteinfunde geben :-).

  11. Ingo

    Hallo Axel und Ralf,
    es wird kälter und der Wind nimmt zu. Melden uns erst wieder bei Erfolg genau wie im Juli (leider haben dies die anderen Sucher nicht getan). Auch die Suche nach Carstens Bernsteinthermometer im Internet erfolglos. Vielleicht ist zur Zeit nicht genug Grundmaterial vorhanden. Also allen eine erfolgreiche Saison.
    Beste Grüße aus Bautzen

  12. Ingo

    Hallo Axel,
    nicht nur zur Sommerzeit, nein auch im Winter…. Haben den Jahreswechsel auf der Insel verbracht und sind am 31.12. auf Suche gegangen. Haben noch nie so viele Leute in Gummistiefeln bzw. in Watthosen mit Harken am Strand gesehen, welche auf der Suche in den Unmengen an Seegras und Geröllholz waren. Da blieb uns nur der Kescher und dies mit beachtlichem Erfolg und am 01.01. harkten wir selbst und wurden fündig. Nach dem starken Ostwind ging es am 02.01. voller Erwartung wieder zum Strand. Doch das Meer hat sich die Unmengen an Grundmaterial zurück geholt und der Strand war praktisch leer. Aber die Zeit auf der Insel war wie immer sehr schön und wir freuen uns schon auf unseren nächsten Aufenthalt.
    Beste Grüße aus Bautzen

  13. Ingo

    Hallo Axel,
    waren wieder mal eine Woche auf Rügen und haben uns auf die Suche begeben. Zwar nicht so erfolgreich wie im Juli 2015 aber immerhin. Die Steine wurden nicht direkt am Strand gefunden, sondern mehr an den verdächtigen Stellen mit Rollholz, welche teilweise schon mit Unkraut bewachsen waren.

    Der gefundene Sommer-Bernstein

    Schön war, das wir Bekannte aus Radebeul zu ihren ersten Bernsteinfunden verholfen konnten. Allerdings waren die Radebeuler auch auf Flunderfang aus und dies mit beachtlichen Erfolg. Foto von unseren Steinen ist unterwegs.
    Beste Grüße aus Bautzen

  14. Ralf

    Moin, liebe Bernsteingemeinde,
    ich konnte es mal wieder nicht lassen und habe mich am letzten Donnerstag auf Rügen rumgetrieben. 🙂
    Doc und Carmen waren auch mit von der Partie. Carmen ist die Lebensgefährtin eines meiner Freunde und auch vom Bernsteinfieber infiziert.

    Der Sofafelsen am Nordstrand

    Zunächst waren wir in Juliusruh, meinem Lieblingsstrand. Jede Menge Material; Muscheln, Rollholz und anderes Zeug. Wie um diese Jahreszeit nicht anders zu erwarten, war aber nur “Feenstaub” darunter. Gegen 7 Uhr haben wir zwei etwa 10-jährige Jungs getroffen und sie gleich mit dem Bernsteinvirus infiziert. Sie haben zwar auch nur winzige Stückchen gefunden, sie wissen jetzt aber wo und wie sie suchen müssen und wo sie Tipps und Tricks erhalten. Mal sehen, ob sie das hier lesen.

    Der Steinstrand am Kap Arkona

    Von Juliusruh aus ging es über Fernlüttkevitz zum Nordstrand. Sehr schön dort, allerdings zu viele Steine. Dieser Abschnitt wird nicht auf der Liste meiner bevorzugten Jagdgebiete auftauchen.
    Gibt es eigentlich zwischen Fernlüttkevitz und Dranske noch Parkplätze in Küstennähe? Für Tipps bin ich immer empfänglich.
    Alles in alllem haben wir zwar kaum Bernstein gefunden, aber doch einen schönen Tag auf der Insel verbracht.

  15. Jannes und Till

    An Ralf:
    Danke für eure Tipps, die haben uns wirklick weiter gebracht =)
    Aber wir 2 waren nicht 10 sondern 14 Jahre alt !

  16. Ralf

    Moin Jannes und Till,
    sorry, aber ihr seht deutlich jünger aus (Mädels nehmen so etwas als Kompliment). 😉
    Habt ihr noch Erfolg gehabt?
    Ich wünsche euch noch schöne Ferien und wenn ihr wieder mal an der Küste unterwegs seid,
    könnt ihr euch hier die über die aktuelle Bernstseinlage informieren.
    Alle Bernsteinsucher, die hier schreiben, werden ihr Wissen gern mit euch teilen.
    Seht euch auch mal folgenden Beitrag an: “Die Jagdsaison nach dem Bernstein ist eröffnet” (auch hier im Blog).
    Gute Jagd!
    LG
    Ralf

  17. Ralf

    Moin liebe Bernsteingemeinde,
    ich habe gerade gesehen, dass ab Montagabend (03.10.) der Wind auf Nord-Ost drehen soll.
    Vorher gesagt werden Winde bis Windstärke 7 und Wellenhöhen bis zu 2,5m.
    Das Ganze soll bis zum 08. anhalten. Danach wird es ruhiger und der Wind dreht wieder auf Süd.
    Ich denke es ist an der Zeit, die neue Saison zu eröffen.
    Wer macht mit?

  18. CP

    moin Ralf,
    wie war deine persönliche Saisoneröffnung???? Bist du zufrieden??? Ich werde im November nochmal gucken, was die Ostsee so rausrückt (hoffe ich zumindest)……Grüße aus Hannover

  19. Ralf

    Hallo Carsten,
    meine Saisoneröffnung war ziemlich erfolgreich. 315g in zwei Nächten.
    Allerdings nicht auf Rügen. Die dickeren Brocken warten noch aufs Schleifen.
    Dieses Jahr gibt es für die Mädels Bernsteinanhänger zu Weihnachten.
    Ich hatte die Web-Cams von Sellin, Binz und Juliusruh täglich im Blick und
    die Wellenlage war mir nicht geheuer.
    Aufgrund von zuverlässigen Sammlerberichten habe ich mich dann gegen
    Rügen entschieden. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich vor einer Woche nach
    Juliusruh hätte fahren sollen. Sieht man sich die Bilder an, erinnert mich das an
    die Situation von vor einem Jahr, als ich dort den dicken Brocken gefunden habe.
    Egal. Die Saison ist noch jung und die richtig guten Tage kommen erst noch. 🙂
    Wenn ich Deine Funde sehe, muss ich Ingo recht geben. Du hattest den richtigen
    Riecher und hast die Einflugschneise gefunden!
    Man sieht sich!
    LG
    Ralf

  20. Ingo

    Hallo Ralf,
    da kann man Dir nur gratulieren. Waren selbst Anfang Oktober vor Ort. Wind und Wellen o.k. aber leider kein Grundmaterial und somit ein sauberer Strand. Da die Saison noch jung ist, hoffen wir auch in diesem Jahr noch ein paar mal zur richtigen Zeit vor Ort sein zu können.

    Beste Grüße aus Bautzen

  21. Ralf

    Moin Ingo,
    vielen Dank, aber frag lieber nicht wieviele Kilometer ich wieder
    laufen musste, um ein halbwegs annehmbares Ergebnis zu
    erzielen. Das ist eben der Unterschied in unseren Suchmethoden.
    Der eine weiß, wo er keschern muss und der andere muss eben
    seine Stiefelsohlen abnutzen. 😉
    Nach dem nächsten Nord-Ost werde ich dann wohl doch mal wieder
    Juliusruh heimsuchen.
    Viel Erfolg allen Bernsteinjägern!
    Liebe Grüße
    Ralf

  22. Kathrin

    Hallo Bernsteingemeinde, hallo Männer!
    Ich bin schon länger auf dieser Seite als Leserin zu Gast. Da ich selber bernsteinsüchtig bin, war ich ziemlich neidisch auf Eure Funde. Nie war ich zur rechten Zeit am rechten Ort. Diesmal war aber das Glück auf meiner Seite. Vom 07. bis 09. Oktober haben mein Partner und ich ca. 2.400 Gramm Bernstein vor dem erneuten ertrinken gerettet. Allerdings auch nicht auf Rügen sondern auf Usedom. Letzten Februar hatten wir auch nur auf Hiddensee Glück. Ende November fahren wir nochmal eine Woche nach Juliusruh. Ich hoffe, die Bernsteinhexe ist uns diesmal auch auf Rügen gewogen. Grüße und weiter allzeit gute Funde. Kathrin

  23. CP

    glückwunsch, knapp 2,5 kg ist schon eine ordentliche hausnummer!!!! vllt. laufen wir uns ja ende november über den weg?! ansonsten, glück auf ;-), grüße, carsten

  24. Ralf

    Hallo Kathrin,
    dann warst DU das mit dem 1500g-Steinchen?
    Ich habe am Strand davon gehört.
    Verrätst Du uns, wo ihr gesucht habt?
    Liebe Grüße,

    Ralf

  25. Kathrin

    Hallo Carsten, hallo Ralf,
    wenn ich Carsten dann über den Weg laufe, kann ich ja auch grüßen mit: du bist doch Carsten, ich kenne dich aus dem Internet… Wir sind in der Woche Ende November Anfang Dezember in Juliusruh. Auf Usedom haben wir zwischen Karlshagen und Trassenheide gesucht und gefunden. Unser größter wog knapp 61 Gramm, war ein gekeschertes Einzelstück. Richtung Peenemünde war diemal nur an einem einzigen Tag während des Sturms etwas zu finden, sonst war der Strand blitzblank. LG aus Sachsen-Anhalt.

  26. Ingo

    Hallo Kathrin,
    erst einmal herzlichen Glückwunsch zu diesen Funden. So viel haben die Blog Leser noch nie in so kurzer Zeit zusammen tragen können und ich kann mir vorstellen, wie stolz Du bist. Sicherlich hast Du dieses außergewöhnlich Ereignis im Bild festgehalten und es wäre schön, wenn Du Axel die Erlaubnis geben würdest die Bilder zu veröffentlichen, damit man sich eine Vorstellung machen kann, welche Dimension 2400 gr Steine auf einem Haufen haben. Also nochmals Hut ab vor Deinem Sammelergebnis.
    Beste Grüße aus Bautzen

  27. Ralf

    Moin Kathrin,
    dass mit dem 1,5kg-Brocken war kein Scherz,
    ich habe aus mehreren Quellen gehört, das eine Frau Anfang Oktober im Bereich
    Trassenheide einen so großen Bernstein gefunden haben soll.
    Deine Beobachtung, dass es im Moment zwischen Kienheide (Strandzugang “F”) und dem
    Vogelschutzgebiet nichts ankommt, kann ich bestätigen.
    Juliusruh ist immer einen Versuch wert. Wenn Du Richtung Kap Arkona gehst, solltest Du mal den
    oberen Rand des Weges unter die Lupe nehmen, da wo der “feine” Kies liegt. Dort habe ich im
    letzten Jahr ganz nette Stücke gefunden.
    Viel Spaß. Ach ja, frag Carsten mal nach einer Autogrammkarte wenn Du ihn triffst. Wenn man schon so berühmt ist ….
    :-D, hey Carsten, nichts für ungut!

  28. CP

    jupp, ich dachte auch schonmal über nen Stern auf dem walk of fame nach…….aber ich hinterlasse lieber meine Spuren an der Wasserlinie im Sand, die dann wieder verschwinden……. 🙂
    allen gute funde, oder kurz gesagt amber heil……:-)

  29. Kathrin

    Am Wochenende werden wir unsere Steinchen mal aufs Bild bringen. Wir haben zwar jedesmal unsere Tagesausbeute fotografiert, aber nie die Gesamtmenge. Müssen wir die Bilder dann an die Adresse vom Rügen-blog schicken (hab das noch nie gemacht)? Den 1,5 Kilobernstein würde ich gern mal sehen, die Größe kann ich mir gar nicht vorstellen. An Ralf auch vielen Dank mit dem Suchtipp am oberen Rand des Weges im feinen Kies. Werde ich dann mal testen. Schönes langes Wochenende an alle, die es haben.

  30. Ingo

    Hallo Axel,

    2400 Gramm Bernsteine sind zwar “nicht ganz” zusammen gekommen. Haben dass lange Wochenende genutzt und waren auf der Insel. Natürlich sahen wir uns auch am Strand nach Steinen um. Nach der Nullnummer Anfang des Monat `s gab es doch eine Steigerung.

    Bersteinfund der Familie Kunze im Oktober 2016 auf der Insel Rügen

    Beste Grüße aus Bautzen

  31. Ingo

    Hallo Axel,
    war wieder ein paar Tage auf der Insel und habe mich natürlich auch nach Steinen umgeschaut. Von Sonntag bis Dienstag sah es gar nicht mal so schlecht aus und die Steine werden größer. Es sind 172 Gramm zusammen gekommen, wobei das größte Einzelstück 22 Gramm wog. Werde mal probieren Dir ein Foto zusenden, den offensichtlich ist dies bei Kathrin fehlgeschlagen.
    Beste Grüße aus Bautzen

    Bernsteinfund der Familie Kunze im November 2016 auf der Insel Rügen

  32. Ralf

    Moin Ingo,
    Glückwunsch! Da sind ja sehr schöne Stücke dabei. Vor allem der zweifarbige rechts neben der linken Münze sieht sehr interessant aus. Auf ein Foto von Kathrins Superfund wäre ich auch gespannt.
    Anfang November war ich mit meiner Frau für ein paar Tage auf Usedom und habe am 04.11. innerhalb von 3 1/2 Stunden 437 Gramm gefunden. Hätte ich nicht zum Frühstück erscheinen müssen, hätte ich garantiert das erste Kilo geschafft. Egal. Wie ich Deinen und Carstens Fotos entnehmen kann, ist die Bernsteinqualität auf Rügen immer noch am besten. Mal sehen wann das Wetter wieder mit spielt und es sich wieder lohnt, nach Rügen oder Hiddensee zu fahren. In der nächsten Zeit sieht es ja nicht danach aus.
    Man sieht sich!
    Ralf

  33. Ingo

    Hallo Ralf,
    so viele Steine in so kurzer Zeit ist schon beachtlich. Glückwunsch! Carsten ist ja wahrscheinlich zur Zeit auch wieder auf Suche und ich denke, da werden wir auch wieder etwas hören. Für uns persönlich können wir nur sagen es kommt nicht unbedingt auf die Menge an und jeder der beim Strandaufenthalt auch nach den Steinen Ausschau hält ist glücklich, wenn er vom Krümel bis etwas größerem Stück etwas findet (siehe Jannes und Till), denn der Aufenthalt auf dieser Insel ist schon einmalig und bietet sehr viel Möglichkeiten.
    Beste Grüße aus Bautzen

  34. Axel Artikelautor

    Kurzer Zwischenbericht: Bei Carsten läuft es richtig gut. Ich denke, dass er uns bald einen Zwischenbericht mit Bernstein-Fotos zukommen lässt.

    Gruß Axel

  35. Ralf

    Moin Axel,
    wenn es bei Carsten jetzt schon gut läuft, was soll das erst am Dienstag/Mittwoch werden.

  36. Ralf

    O.k., um es kurz zu machen: der Pegel für den Bereich Sassnitz soll bis zum 28.11. um 06.00 Uhr auf 5,80m steigen (ca. 70cm über Normal). Anschließend soll er innerhalb von 12 Stunden um 80cm fallen und das alles bei N/NO und vorausgesagter durchschnittlicher Wellenhöhe von ca. 1,10m.
    Es sollte an der Ostküste eine ganze Menge ankommen.
    Für Kathrin keine schlechten Aussichten. Ist Carsten schon vor Ort?
    Gruß

    Ralf

  37. Ingo

    Hallo Carsten,
    das Ergebnis ist zwar nicht überwältigend aber für die Verhältnisse auch nicht schlecht. Glückwunsch. Wie Du schon geschrieben hast, kommt zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu selten vor.vllt. beim nächsten Mal !!! nie aufgeben. Wie ich gehört habe, wurde ab Dienstag bei ablaufenden Wasser doch recht ordentlich gefunden.
    Gruß
    Ingo

  38. Ingo

    Hallo Axel,
    herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg. Carsten konnte ja Anfang Oktober auch ein “Bernsteinzeitfenster” öffnen. Das junge Pärchen hat auf Grund der Dunkelheit aufgegeben und Ihr habt erfolgreich weiter gesucht. Wie habt Ihr dies gemacht? Finde Deinen heutigen Beitrag sehr gut. Auch kleine Fundmengen sind erwähnenswert und vielleicht werden dadurch die vielen Sucher ermutigt ihre Erfahrungen im Blog zu veröffentlichen.
    Beste Grüße aus Bautzen

  39. Axel Artikelautor

    Hallo Ingo,
    Danke für die Glückwünsche. Wie wir es gemacht habe? Wir haben intensiver gesucht wie die Leute, die ohne Harke und Bernstein-Wissen am Strand waren 🙂
    Gruß Axel

  40. Ralf

    Moin Axel,
    hier bin ich noch mal.
    Über mangelndes Bernsteinwissen, sollte eigentlich niemand mehr verfügen, es sei denn, er liest hier nicht mit.
    Ich habe kein Problem damit anderen Sammlern Tipps zu geben oder meine aussichtsreichsten “Claims” zu verraten, sofern es gewünscht wird. Ich kann mich mit jedem freuen, der einen guten Fund gemacht hat.
    Ich habe auch schon früh morgens am Strand gestanden und mit anderen Suchern gefachsimpelt und nebenbei haben wir dabei im Dreck geharkt und Bernsteinchen gefunden.Erst vorgestern hat mich jemand darauf aufmerksam gemacht, dass man neben Wellenhöhe und Strömungsrichtung auch die Wellenperiode berücksichtigen sollte (siehe http://www.windfinder.de). Je kürzer die Wellenperiode, desto weniger Material kann sich am Strand ablagern. Das hatte ich völlig verdrängt. Ich kann nur alle Sammler, die hier lesen dazu ermutigen, ihre Erfahrungen mit uns zu teilen. Ein gemeinsames Hobby verbindet und vielleicht fragt man dann am Strand von Binz einen Sammler:”Sag mal bist Du nicht der …..? Ich kenne Dich aus dem Internet.” Viel Erfolg allen Sammlern und genießt diese schöne Hobby!
    Liebe Grüße
    Ralf

  41. Axel Artikelautor

    Hallo Ralf,
    fast alles richtig was Du geschrieben hast. Das Problem ist leider… die Leute lesen nur oberflächlich mit.

    Meiner Meinung nach gibt es nicht die goldene Regel, um erfolgreich Bernstein zu finden. Das Bernstein nur an bestimmten Stellen anlandet, kann ich auch nicht bestätigen, da vieles von der Strömung, Wind, Temperatur und Wasserhöhe abhängt. Klar gibt es bestimmte Bereiche die man als Bernsteinsammler aufsucht. Aber keiner gibt einen eine Garantie, dass man dann auch erfolgreich ist. Wo man vor kurzem noch viel gefunden hat, muss dann nix mehr liegen. Haben wir gestern gerade erlebt. PS: Ich denke schon das Bernsteinsammler kommunikativ sind 🙂

    Liebe Grüße Axel

  42. Ingo

    Hallo Axel,
    Du hast schon recht, die goldene Regel zur erfolgreichen Bernsteinsuche gibt es leider nicht und Dank der Beiträge im Blog waren wir in den letzten Jahren doch recht erfolgreich. Nach Ralf`s Tipps mit den Pegelständen in Verbindung mit der Windvorhersage für Binz gelang uns schon einiges. Auch Carsten`s Erfolge in den letzten Jahren sind beachtlich. Mit ” Sag mal bist Du nicht der …? hat sich Carsten wahrscheinlich selbst ein Ei gelegt. Ansonsten denke ich schon , dass die Bernsteinsammler kommunikativ sind und Ihre Erfahrungen weiter geben.
    Beste Grüße Ingo

  43. Ralf

    Moin Ingo,
    mit “Sag mal, bist Du nicht der….” wollte ich Carsten nicht zu Nahe treten sondern einfach mal sagen, dass man Bernsteinsucher, die man am Strand trifft ruhig ansprechen soll/darf. Wir beißen alle nicht und wie Axel schon bemerkte, sind Bernsteinsammler sehr kommunikativ. Mit dem Bezug auf diesen Blog “outet” man sich ja als “Mitglied der Bernsteingemeinde”. Schön ist, dass jetzt auch Stefan hier schreibt.
    Natürlich gibt es kein Patentrezept, um ständig erfolgreich zu sein, aber wenn man einen Bereich längere Zeit beobachtet, kann man u.U. Regelmäßigkeiten erkennen. So habe ich bei meinen letzten Besuchen aus Usedom mein Suchgebiet verlegt und damit bei den letzten drei “Versuchen” insgesamt knapp über 1,2kg gefunden. Da ich vorgestern wieder einen Arbeitseinsatz auf Usedom hatte, habe ich den Aufenthalt gleich mit einem Strandbesuch verbunden und obwohl fast alles genauso war wie am Montagabend, war der Strand diesmal wie leer gefegt. So kann es gehen. Aber mal ehrlich: wenn wir immer wüssten wo das Zeug ankommt wäre es doch ziemlich langweilig.
    Gute Jagd!
    Ralf

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