Entwicklung der Stadt Putbus auf der Insel Rügen |
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![]() Die Alleestraße von Putbus |
Die elektrische Zentrale der Stadt entstand neben der hiesigen Brauerei. Am 27.Januar 1902 wurde
Putbus mit elektrischen Licht erhellt. Auch viele Geschäfte und Privatleute
ließen sich diese Beleuchtung einrichten (auch die Schloßkirche). Das erste Geldkreditinstitut ( die Agentur der Neuvorpommerschen Spar- und Kreditbank) ließ sich 1904 in Putbus nieder. 1910 zählte dieses Unternehmen 460 persönlich geführte Konten. 1904 wurde die neben der ehemaligen Putbusser Windmühle erschaffene Kalksandsteinfabrik gegründet. Viele Gebäude an Rügens Ostseeküste wurden mit Kalksandsteinen aus dieser Fabrik errichtet. |
1908
wurde der massive Kursaal errichtet und ist in seiner ehemaligen Form erhalten
geblieben (zur Zeit wird er nicht genutzt). Im selben Jahr erhielt das Königliche Pädagogium nach umfangreichen Ausbauarbeiten eine Dampfheizung. Die festliche Einweihung fand am 12 November 1908 im Festsaal des Hauses statt. Nachdem das Schloß 1865 durch ein Feuer vollkommen zerstört wurde, mehrten sich die Bitten der Bevölkerung um eine eigene Feuerwehr. Im Dezember des Jahres 1899 wurde sie nun endlich gegründet. |
![]() Das große Eisschollentreiben 1908 auf der Insel Vilm |
![]() Die Dimensionen des Eisschollentreibens auf der Insel Vilm |
1910 zählte die
Putbusser Feuerwehr 21 aktive und 60 passive Mitglieder. 1909 wurden 9 Feuerwehrleute
mit dem von seiner Majestät gestifteten Abzeichen für ihre 10-jährige
Zugehörigkeit zur Feuerwehr Putbus ausgezeichnet. Um die Jahrhundertwende wurden viele Stiftungen (Engelbrechtsche-,Veitsche-,Wodickische- und die Thürmansche - Stiftung) in der Stadt errichtet. |
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