Ralswiek, der Störtebeker-Festspielort |
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Ralswiek auf der Insel RügenDer Störtebeker-Festspielort Ralswiek liegt ca. 8km entfernt von der Kreisstadt „Bergen auf Rügen“ am südlichsten Punkt des „Großen Jasmunder Boddens“. Die heute ca. 269 Einwohner zählende Gemeinde Ralswiek wurde 1311 erstmals urkundlich als „Ralswiik“ erwähnt. |
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Bei archäologischen Ausgrabungen in Ralswiek entdeckte man 450 Grabhügel - das derzeit größte slawische Hügelgräberfeld. Große Teile der zugehörigen Siedlung und des ehemaligen Hafenbereichs wurden freigelegt. Dabei wurden Überreste von Booten, Häusern und menschliche Knochen, eine vergoldeter Anhänger, eine Streitaxt sowie ein arabischer Hacksilber-Schatz gefunden, die heute im Kulturhistorischen Museum in Stralsund zu bewundern sind. Zu den Sehenswürdigkeiten von Ralswiek zählen das Schloss Ralswiek, der Schlosspark, der malerische Hafen und die Promenade am Großen Jasmunder Bodden. |
Die Naturbühne von Ralswiek Die Störtebeker Festspiele in RalswiekUnterhalb des Ralswieker Schlosses, direkt am Ufer des „Großen Jasmunder Bodden“ wurde 1959 im Zuge der „Rügenfestspiele“ in nur fünfmonatiger Bauzeit die Ralswieker-Naturbühne errichtet. Zur Erstaufführung kam die dramatische Ballade „Klaus Störtebeker“ von Kurt Barthel, die von 1959 bis 1961 und 1980 bis 1981 aufgeführt wurde. |