... Infos & Fotos zum idyllischen Nordwest-Ufer von Rügens Halbinsel Wittow mit der Kreptitzer Heide – ein besuchenswertes Naturschutzgebiet


Hochufer im Naturschutzgebiet Nordwestufer Wittow Nordufer Halbinsel Wittow Blick auf die Ostsee vom Nordwestufer Neue Treppe am Strand Kreptitzer Heide Blick über die Kreptitzer Heide Sonneuntergang an der Kreptitzer Heide Sturm über der Halbinsel Wittow Treppe zum Ostseestrand bei Kreptitz Schutzzaun um die Kreptitzer Heide Schafe sind die natürlichen Rasenmäher der Kreptitzer Heide Einheimische Orchidee auf der Kreptitzer Heide Am Ufer wachsen Weiß- und Rotdorn Reichlich Sanddorn wächst im Naturschutzgebiet

Was ist das Naturschutzgebiet Nordwestufer Wittow?

Das Naturschutzgebiet Nordwestufer Wittow und Kreptitzer Heide ist ein etwa 100 Hektar umfassendes Areal auf der Halbinsel Wittow, im Norden der Insel Rügen. Es liegt dort zwischen dem Kap Arkona und der Gemeinde Dranske. Dieses Naturschutzgebiet enthält ein Geschiebemergel-Kliff, das in seiner gesamten Länge hochaktiv ist und damit nicht nur Rügens längstes sondern auch eines der größten Geschiebemergel-Kliffs Deutschlands darstellt.

Wie ist dieses Naturschutzgebiet auf Rügen entstanden?

Über die Jahre trugen Stürme die teilweise 15 Meter hohe Steilküste in diesem Bereich landeinwärts ab. Dabei transportierte das Meer den Sand in den Bereich „Dranske Bug“ und zum Strand am Bakenberg.

In den artreichen Sand-Magerrasen wurden Schletwege (Holzbohlenwege) angelegt, auf denen sich das Gebiet gut erwandern lässt. Diese Rasen sind übrigens die Reste der Kreptitzer-Nonnevitzer Heide, die sich im 19. Jahrhundert noch bis in Höhe des Ortes Schwarbe kilometerweit nach Osten erstreckte.

Was erwartet den Besucher im Naturschutzgebiet Nordwestufer Wittow?

Das ausgedehnte Geschiebemergel-Kliff mit seinen vorgelagerten Block- und Steingründen ist eingezäunt und wird zur Meerseite durch die teilweise 15 Meter hohe Steilküste geschützt.

Das Kliff beherbergt zur Brutzeit eine (manchmal 2000 Paar starke) Uferschwalben-Kolonie, die sich ihre Nisthöhlen in das Steilufer baut. Sie treffen hier auch seltene Vögel wie den Karmingimpel, die Grauammer, die Sperbergras-Mücke und den Neuntöter an. Im Frühjahr und Herbst können Sie außerdem viele Kraniche, Gänse, Schwäne und Greifvögel beobachten.

In der Kreptitzer Heide dominiert der Graudünen-Rasen, gefolgt von Hang-Mischwäldern, Gebüschen und Trockenrasen. Zwischen Mitte Mai und Mitte Juni finden Naturfreunde in der Kreptitzer Heide u.a. besonders seltene heimische Orchideenarten wie z.B. das Fuchs' Knabenkraut.

Ferienhäuser und Ferienwohnungen in Nähe der Kreptitzer Heide

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