Die Wittower Fähre |
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Die Wittower Fähre – Rügens Fährverbindung zur Halbinsel WittowDer Ort Wittower Fähre ist ein Ortsteil von Wiek und befindet sich auf der Halbinsel Wittow - dem sogenannten Windland. Auf der ca. 350 Meter breiten Meerenge zwischen dem Breetzer Bodden und Rassower Strom verkehren in der Saison 2 Fährschiffe im Pendelverkehr. Die Fährlinie verbindet den Ort Wittower Fähre mit dem Fähranleger am südlichen Ufer bei Vaschvitz. Die Fähren sind für Fußgänger und Fahrzeuge (zulässigen Gesamtgewicht bis 30 t ) ausgelegt. Die Überfahrt dauert ca. 10 Minuten. Aufgrund von Schlechtwetter kann der Fährverkehr kurzfristig ausgesetzt werden. Regionale Radiostationen informieren Sie dann stündlich über den Fährbetrieb. |
Historisches zur Wittower FähreDiese schmale Meerenge zwischen dem Kernland und dem nördlichen Teil der Insel Rügen wurde auch schon im Mittelalter zum Transport von kleinen Waren genutzt. Erst mit Eröffnung der Schmalspurbahnstrecke Bergen–Trent–Wittower Fähre–Wiek–Altenkirchen am 21. Dezember 1896 durch die Rügenschen Kleinbahn fand ein ständiger und effektiver Fährverkehr statt. Hauptsächlich wurden landwirtschaftliche Erzeugnisse mit der Fähre transportiert. Somit ersparte man sich große Umwege über die einzige Zufahrt auf dem Landweg - die „Schmale Heide“ bei Prora. Der Auto- und Eisenbahndamm bei Lietzow wurde erst 1868 errichtet.
Passagiere, die mit dem Zug anreisten, mussten zum Übersetzen den Zug verlassen. Auf der gegenüberliegenden Seite konnten die Passagiere dann wieder in einem anderen Zug Platz nehmen. Erst in den Jahren zwischen 1937-1942 kam ein vierachsiger, dieselhydraulischer Triebwagen zum Einsatz, der seiner Fahrgäste über den Rassower Strom trajektierte. Am 10. September 1968 wurde der Streckenabschnitt Wittower Fähre–Altenkirchen stillgelegt, da der Güterverkehr nach und nach auf die Straße verlagert wurde. Die verbleibenden Fähren transportierten von nun an nur noch Fußgänger und Autos. |