Entdecken Sie historische Karten von Rügen – von 1534 bis 1834, die die Entwicklung der Insel und ihrer Region zeigen


Eine der frühesten bekannten Karten von Rügen, datiert auf das Jahr 1534.

Eine der frühesten bekannten Karten von Rügen, datiert auf das Jahr 1534.
Eine der frühesten bekannten Karten von Rügen, datiert auf das Jahr 1534.

Diese historische Karte von 1534 zählt zu den ältesten bekannten Darstellungen der Insel Rügen. Sie vermittelt ein einzigartiges Bild der damaligen geografischen Gegebenheiten und zeigt alte Ortsnamen, damalige Siedlungsstrukturen sowie markante Küstenlinien. Die Karte gibt wertvolle Einblicke in die Wahrnehmung und Kartografie des 16. Jahrhunderts und ist ein bedeutendes Zeugnis für die frühe Kartierung Norddeutschlands.

Rügen im Jahr 1609 von Jodocus Hondius & Gerard Mercator

Rügenkarte von Jodocus Hondius & Gerard Mercator aus dem Jahr 1609
Rügenkarte von Jodocus Hondius & Gerard Mercator aus dem Jahr 1609

Die Karte "Nova Famigerabilis Insulae ac Ducatus Rugiae Descriptio" ist eine bedeutende historische Darstellung der Insel Rügen und ihres Umlandes. Sie wurde von Jodocus Hondius nach Vorlagen von Eilhard Lübben erstellt und später in den renommierten Mercator-Hondius-Atlas aufgenommen.

Die Karte zeigt eine detaillierte Darstellung von Rügen, der benachbarten Insel Hiddensee sowie der angrenzenden Festlandsküste von Batevitz im Nordwesten bis Peenemünde im Südosten. Während das Festland mit den wichtigsten Städten verzeichnet ist, ist Rügen besonders präzise abgebildet. Auffällig ist, dass sich der Küstenverlauf der Insel bis heute kaum verändert hat, während Hiddensee über die Jahrhunderte erhebliche Landverluste erlitt.

Neben der geografischen Genauigkeit besticht die Karte durch ihre aufwendige Gestaltung: Eine kunstvolle Titelkartusche in der unteren linken Ecke enthält eine Widmung an Herzog Philipp Julius von Pommern-Wolgast. Die Ostsee ist mit zwei Windrosen, Segelschiffen sowie Illustrationen von Fischen, Vögeln und Meeresungeheuern verziert. Mehrere Wappen schmücken die Karte, darunter ein großes Wappen nördlich von Rügen und weitere an den seitlichen Rändern.

Diese Karte zählt zu den frühesten genauen Darstellungen Rügens und ist ein bedeutendes Zeugnis der kartografischen Entwicklung des 17. Jahrhunderts. Sie verbindet wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Eleganz und gehört zu den herausragenden Werken der Mercator-Hondius-Schule.

Rügenkarte von Johann Baptist Homann aus dem Jahr 1720

Historische Landkarte von Johann Baptist Homann aus dem
	 Jahr 1720
Historische Landkarte von Johann Baptist Homann aus dem Jahr 1720

Diese historische Karte ist im original ein altkolorierter Kupferstich von Johann Baptist Homann, einem bedeutenden deutschen Kartografen und Verleger des 18. Jahrhunderts. Sie entstand um 1720 und hat die Maße 48,5 x 57,5 cm.

Die Karte zeigt die Insel Rügen sowie die angrenzende Festlandsküste von Barth bis Wolgast. Besonders auffällig sind die beiden kunstvollen figürlichen Kartuschen, die häufig allegorische Darstellungen, Wappen oder Widmungen enthalten. Solche Verzierungen waren typisch für die Kartografie dieser Epoche und unterstreichen den repräsentativen Charakter der Karte. Kupferstiche wie dieser wurden mit gravierten Druckplatten erstellt und anschließend von Hand koloriert (altkoloriert bedeutet, dass die Kolorierung aus der Entstehungszeit stammt).

Karten von J.B. Homann sind nicht nur wertvolle historische Dokumente, sondern auch kunstvolle Sammlerstücke, die die hohe Qualität der Kartografie im 18. Jahrhundert widerspiegeln.

Stadtplan der Stadt Putbus auf Rügen aus dem Jahr 1834

Historischer Stadtplan der Stadt Putbus aus dem Jahr 1834
Historischer Stadtplan der Stadt Putbus aus dem Jahr 1834

Der Stadtplan von Putbus aus dem Jahr 1834 zeigt die klassizistische Residenzstadt in ihrer frühen Entwicklungsphase. Geprägt von Fürst Wilhelm Malte I. zu Putbus, weist die Karte repräsentative Bauten, Plätze und Straßen auf, die noch heute das Stadtbild bestimmen. Putbus, auch als „Weiße Stadt“ bekannt, war im 19. Jahrhundert ein kulturelles Zentrum und eine bedeutende Bade- und Kurstadt.