Großbaustelle auf Rügen: Die L30 zwischen Glowe und Altenkirchen wird ab 2026 erneuert

Die marode Straße L30 zwischen Glowe und Altenkirchen
Die marode Straße L30 zwischen Glowe und Altenkirchen

Wer regelmäßig die L30 in der Nehrung „Schaabe“ auf Rügen entlangfährt, hat es sicher schon gemerkt: Die Straße ist in keinem guten Zustand mehr. Risse, Spurrillen, Flickstellen – vor allem bei Regen kann es hier richtig gefährlich werden. Deshalb wird ab 2026 auf rund zehn Kilometern kräftig gebaut.

Schon ab 2025 starten die ersten Vorbereitungen: Es werden Bäume gefällt und provisorische Verbreiterungen angelegt, damit die Bauarbeiten überhaupt möglich sind. Ja, rund 50 Bäume müssen dafür weichen – ein trauriger Schritt für alle, die den Wald an der Strecke lieben. Die gute Nachricht: Nach der Bauzeit werden die provisorischen Erweiterungen wieder zurückgebaut.

So läuft der Bau ab

Die Arbeiten sind in zwei Abschnitte aufgeteilt:

  • Juliusruh bis Glowe: Nach Ostern 2026 bis Ende Juni 2026 und dann noch einmal von Mitte Oktober 2026 bis Juni 2027. Die Straße wird halbseitig gesperrt. Während der Hauptferienzeiten bleibt sie aber zweispurig befahrbar, damit der Verkehr nicht komplett zusammenbricht – besonders wichtig, falls die Wittower Fähre mal ausfällt.

  • Altenkirchen bis Juliusruh: Hier wird Anfang September bis Mitte Oktober 2026 Vollsperrung sein. Der Verkehr wird über Breege umgeleitet. An dieser Stelle lässt sich nicht anders bauen, weil die Straße einfach zu schmal ist.

Parken und kleine Verbesserungen

Die beliebten Parkplätze an der Schaabe werden zwar nicht neu geschaffen, aber teilweise geschottert, damit Schlaglöcher und Absätze nicht mehr so stören. Asphaltiert wird nicht, aber es wird spürbar besser.

Warum das alles wichtig ist

Die Sanierung kostet grob 2,6 Millionen Euro – eine ganze Stange Geld, aber dringend nötig. Die Straße ist in einem Zustand, der vor allem bei Regen gefährlich ist. Die Bauarbeiten werden uns allen im kommenden Jahr sicher Nerven kosten, aber am Ende können wir wieder sicher und komfortabel über die L30 fahren.

Es ist ein großes Projekt, und ja, es wird Beeinträchtigungen geben. Aber wer regelmäßig unterwegs ist, weiß: Es muss einfach gemacht werden.

3 Kommentare

  1. Die vorhanden Parkplätze reichen für höchsten 10-20% der Schaabe-Besucher. Die Parkmöglichkeiten am Strassenrand müssen erhalten bleiben. Ansonsten wird sowohl in Glowe als auch in Juliusruhe und Breege ein Riesenchaos entstehen!

  2. Gute Idee die Parkplätze an der Schaabe zu schottern… Wenn weiter am Straßenrand geparkt wird,gern auch dort ticketpflichtig ! Der Straßenrand muss ja auch irgendwie bewirtschaftet werden.Es ärgert mich immer wieder ,wenn Leute neben einem leeren Parkplatz auf dem Seitenstreifen parken. Nur, um die paar Münzen für das Ticket zu sparen.Das ist echt dreist und wird leider nicht geahndet..Ich dachte immer das Überfahren der weißen Linie ist verboten.Vielleicht sollte man mal über Park and ride nachdenken….

  3. Parkplätze sollten für Einheimische Bewohnerder auf der ganzen Insel Rügen erlassen oder deutlich günstiger sein

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