Sandburgenzauber an der Ostsee – Buddelspaß in Binz und Sellin mit Rücksicht auf die Natur

Ein stimmungsvoller Sommerabend am Strand von Binz auf Rügen: Die untergehende Sonne taucht den feinen Ostseesand in warmes Licht, während im Vordergrund eine scheinbar friedlich thronende Sandburg steht – liebevoll gebaut von Kindern und Erwachsenen, die den Tag am Meer genossen haben, sich dabei jedoch leider nicht an die geltenden Regeln des Ostseestrandes gehalten haben.
Besonders bei Kindern gehört das Buddeln und Sandburgenbauen zu den Höhepunkten eines Strandtages – und auch viele Erwachsene können dabei noch einmal Kind sein. In Binz und Sellin ist das ausdrücklich erlaubt und willkommen. Damit jedoch auch die empfindlichen Küstenbereiche geschützt bleiben, gelten einige wichtige Regeln, die jeder Strandbesucher kennen sollte.
Regeln für sicheres und naturverträgliches Buddeln:
- Höhe und Größe beachten: Sandburgen dürfen maximal 30 Zentimeter hoch sein und einen Durchmesser von höchstens 3,50 Metern haben.
- Nur Sand verwenden: Treibholz, Steine, Bretter oder andere feste Materialien sind für den Burgenbau nicht erlaubt. Sie können für Tiere und andere Strandbesucher zur Gefahr werden.
- Dünen schützen: Es darf nur in einem Abstand von mindestens 2 Metern zu den Dünen gebuddelt werden – sie sind wichtiger Schutz gegen Sturmfluten und Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere.
- Keine Tunnel oder Löcher: Das Graben von Tunneln und tiefen Löchern ist verboten – aus Sicherheitsgründen und zum Schutz des Ökosystems.
Diese Regeln sorgen dafür, dass der Strand für alle nutzbar bleibt – für spielende Kinder, ruhesuchende Urlauber und die Tier- und Pflanzenwelt gleichermaßen. Wer sie beherzigt, kann mit gutem Gewissen seine Kreativität im Sand ausleben.
