Die Orangerie und der Marstall von Putbus |
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![]() Das Fürstliche Treibhaus von Putbus |
Im linken
Bild sehen sie die "Orangerie". 1824 begang der Bau dieses Gebäudes
über den vorhandenen Eiskeller, 1853 wurde das als Treibhaus genutzte
Haus umgebaut und blieb in seiner jetzigen Form bestehen. Der Fürst, Wilhelm Malte zu Putbus, nutzte dieses Gebäude zur Unterbringung seiner südländischen Gehölze und Pflanzen. Anmerkung: Heute bietet die "Orangerie" seinen Besuchern ein Eiscafe und ständig wechselne Ausstellungen. |
Auf
dem rechten Bild sehen Sie das Schloss und den dazugehörigen Marstall
von 1725 bis 1865, in welchem am 1.August 1783 Malte zu Putbus das Licht
der Welt erblickte. Bis zu seinem Ableben am 26.September 1854, wurden auf
seine Weisung hin viele Veränderungen im Ort Putbus durchgeführt. So wurde die sich neben dem Schloss befindende Brauerei, welche viel Lärm verursachte und stark baufällig war, 1808 an die Stralsunder Chaussee verlegt. |
![]() Stich des Schlosses Putbus mit dem Marstall |
![]() Das Schloss Putbus im 18. Jahrhundert |
Durch
diesem Umzug siedelten sich im Laufe der Jahre neben der Brauerei viele
Gewerbe an. Im Jahre 1833 zählte man 601 Einwohner, 1834 waren es schon 710 und im Jahre 1835 hatte Putbus 816 Einwohner. Im Jahre 1844 wurde der stark baufällige Pavillion gegenüber dem Schloss abgetragen. An fast der selben Stelle entstand ein pompöser Kursaal, der in späteren Zeiten (Umbau 1891-1892 zur Schlosskirche) und bis zum heutigen Tag als Kirche genutzt wurde. |
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