Die blühende Rhododendron-Allee im Juni im Waldpark Semper
  1. Die blühende Rhododendron-Allee im Juni im Waldpark Semper
  2. Rhododendron Blüten im Waldpark Semper
  3. Ruine des Wasserturms im Schlosspark Semper
  4. Wanderweg zu den Krüppelbuchen
  5. Unter dem Krüppelbuchen im Semper Waldpark
  6. Dichte Baumkronen im Waldpark Semper bei Lietzow
  7. Der ehemalige historische Tennisplatz
  8. Aussichtspunkt am Hochufer mit Blick über den Jasmunder Bodden
  9. Die künstlich angelegeten Kaskadenteiche im Waldpark
  10. Brücke und Sitzmöglichkeit an den Kaskadenteichen

Der Waldpark Semper mit seinem Hexenwald und den Krüppelbuchen

Anfahrt zum Waldpark Semper

Wenn Sie aus Richtung Bergen auf Rügen kommen, passieren Sie den kompletten Ort Lietzow. Ca. 150 Meter hinter dem Ortsausgangsschild Lietzow liegt auf der rechten Straßenseite etwas versteckt die Abfahrt in den „Waldpark Semper“.

Karte Waldpark Semper

TIPP: Es wäre empfehlenswert, wenn Sie von Bergen kommend Ihren PKW rechts am Ortseingang von Lietzow auf einen der beiden größeren Parkplätze parken. Dann überqueren Sie den Fußgängerüberweg an der Ampelanlage an der B96 und folgen dem parallel zur Küste liegenden Rad- und Wanderweg in Richtung Sagard. Nach passieren des Ortes Lietzow biegen Sie auf dem gut ausgeschilderten Rad- und Wanderweg kurz vor dem historischen Wohnhaus links in den Waldpark Semper ab. Sie passieren dann eine Rhododendron-Allee, die ihre volle Blütenpracht im Juni jedes Jahres entfacht.



Wissenswertes zur Waldparkanlage Semper

Mit Errichtung des Gutshauses Semper (umgangssprachlich "Schloss Semper") nach Plänen des Berliner Architekten Georg Steinmetz entstanden zwischen 1916 und 1920 der Marstall, das Gärtnerhaus, das Försterhaus und ein kleiner Gutshof im neobarocken Stil. Die Besitzerfamilie Familie Lietz ließ ein ca. 38 ha großes Areal zum Waldpark umgestalten. Es entstand eine Rhododendron-Allee und eine künstlich angelegte Teichanlage in Kaskadenform am Steilufer des Jasmunder Boddens.

Im "Waldpark Semper" gibt es eine außergewöhnliche dendrologische Rarität, die sogenannten Süntelbuchen (Krüppelbuchen). Die 10 sogenannten Krüppelbuchen sind eine sehr seltene Mutation der "Fagus sylvatica var. suentelensis" und wurden 1920 gepflanzt. Die Süntelbuchen können ein Alter von 225 Jahren erreichen und sind als Naturdenkmal geschützt.

Mit Ende des 2. Weltkriegs wurde die Familie Lietz enteignet und von 1963 bis 1990 wurde das abgeschiedene Herrenhaus als militärische Ausbildungsstätte genutzt. Der Waldpark wurde sich selber überlassen und erst von 2000 bis 2002 nach historischem Vorbild durch den Landschaftspflegeverband Ostrügen e.V. wieder hergestellt. So wurden die Wanderwege nach alten Karten frei gelegt und die historische Rhododendron-Allee beschnitten und neu bepflanzt. Die stark verschlammten Kaskadenteiche wurden wieder gereinigt und fangen das Niederschlagswasser der umliegenden Höhen auf.

Der Wasserturm im Waldpark Semper

An höchster Stelle des Waldparks entstand ein Wasserturm in Form einer historischen Burgruine. Bis 1953 wurde dieser Wasserturm genutzt.

 



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