Luftaufnahme vom Schwarzen See in der Granitz
  1. Luftaufnahme vom Schwarzen See in der Granitz
  2. am Schwarzen See
  3. der begehbare Steg des Schwarzen Sees
  4. Blick vom Steg zum Rastplatz
  5. Blick über den Steg auf den See
  6. der Rastplatz am Schwarzen See
  7. Seerosen im Schwarzen See
  8. der Uferbereich des Schwarzen Sees
  9. Blick auf die schwimmende Pflanzendecke des Sees
  10. der Moorbereich am Schwarzen See

Der Schwarze See im Wald- und Naturschutzgebiet Granitz bei Sellin

Auf kürzestem Weg gelangen Wanderer über den Hochuferweg nördlich der „Selliner Seebrücke“ zum mystischen „Schwarzen See“ in der Granitz. Diese Strecke hat eine Länge von 2,4km (ca. 31 Minuten). Auf dem Weg zum See gibt eine steile Steigerung mit viel Wurzelwerk! Für Radfahrer ist der gesammte Hochuferweg tabu. Radfahrer die aus Sellin kommen, nutzen den parallel verlaufenden Rad- und Wanderweg, der nach Binz führt. Diese Strecke hat eine Länge von 2,9km (ca. 18 Fahrminuten).

Alternativ kommen Sie über den gut ausgeschilderten Rad- und Wanderweg von Binz ebenfalls zum Schwarzen See. Diese Strecke hat eine Länge ca. 4km, Radfahrer benötigen ca. 25 Fahrminuten und Wanderer knapp eine Stunde.

Die Sage vom versunkenen Schloss im schwarzen See

Einer Sage nach war die knorrige Eiche am Ufer des Schwarzen Sees einst ein Prinz. Dieser Prinz brach am frühen Morgen zur Jagd in die Granitz auf. Als der Prinz zurückkehrte erblickte er an der Stelle seines Schlosses einen großen Schwarzen See, auf dem nur noch ein Stuhl mit seinen reich verzierten Handschuhen herumdümpelte. Statt den Stuhl - das letzte Stück seiner Habe - zu retten, griff er nur nach seinen Handschuhen und erstarrte zur besagten Eiche am Rande des Sees.

Wissenswertes zum Schwarzen See in der Granitz

Der Schwarze See hat eine Fläche von 23 Hektar, ist 15m tief und die Höhe des Seespiegels über dem Meeresspiegel beträgt 54,2m ü. NHN und er liegt im Wald- und Naturschutzgebiet Granitz. Der nährstoffarme See zählt zum seltenen Gewässertyp „Kesselsee“, an dessen Randbereich es zu Zwischenmoor- und Hochmoorbildung kommt. Über den freiem Wasser am Rande des Sees hat sich eine schwimmende Pflanzendecke aus Moosen und anderen, besonders ausläuferbildenden Pflanzen gebildet. Diese Fläche kann man nicht betreten, es besteht Ertrinkungsgefahr!
Ein 100 Meter breiter Streifen um den Waldsee ist eine der 5 Kernzonen (Totalreservat) des „Biosphärenreservats Südost-Rügen“. Neben Torfmoos, Wollgräser, Fieberklee, Moosbeere und Rosmarinheide im Randbereich des Sees beherbergt der See selber einen reichen Fischbestand aus Rotfedern, Karauschen, Barschen, Plötzen und Hechten. Angeln ist hier strengsten verboten!

Am Ufer des Sees - unmittelbar unter der knorrigen Eiche gelegen - liegt ein kleiner, gemütlicher Rastplatz. Über einen kleinen Holzsteg kann man bis auf den Schwarzen See gelangen und genießt neben den Blick auf Seerosen einen tollen Rundumblick über den ruhig gelegenen See. Durch die Wasseroberfläche des Sees entdecken Sie viele kleine Fische und ab und zu auch einen kapitalen Hecht!



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