Der Kreidebruch Gummanz wurde 1859 angelegt. Der Kreidebruch ist etwa 3 ha groß und verläuft in länglich-ovaler Form. Im Sohlenbereich des westlichen Teiles des Gummanzer Kreidebruches befindet sich ein ca. 100m² großer Teich, der durch einen oberhalb des Bruchgelädes liegenden Brunnen ständig mit Wasser versorgt wird.

Blick in den Gummanzer Kreidebruch mit dem Kleinen Königsstuhl
Blick in den Gummanzer Kreidebruch mit dem „Kleinen Königsstuhl“

Aufgrund der saisonalen und witterungsabhängigen Arbeiten im Kreidebruch errichtete man 1920 in Gummanz einen Gutshof. 1945 wurde das Gut Gummanz enteignet und der Kreidebruch ging 1950 in Volkseigentum über. Mit Inbetriebnahme der „VEB Vereinigte Kreidewerke Klementelvitz“ im Jahre 1962 wurde der Kreideabbau im Gummanzer Kreidebruch eingestellt. Selten gewordene Pflanzenarten wie z.B. verschiedene Orchideenarten haben im Kreidebruch eine Heimat gefunden. Ein Natur- und Kreidelehrpfad führt seit 1998 um den Gummanzer Kreidebruch.


Der ca. 100m² große Teich im Kreidebruch
Der ca. 100m² große Teich im Kreidebruch
Natur- und Kreidelehrpfad um den Gummanzer Kreidebruch
Natur- und Kreidelehrpfad um den Gummanzer Kreidebruch



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