Die evangelische Sankt-Johannes-Kirche in Rambin auf der Insel Rügen

Eine der ältesten Kirchen der Insel Rügen befindet sich im ehemaligen slawischen Bauern- und Handwerkerdorf Rambin (Rabyn) im Süden der Insel Rügen. 1246 wurde das Dorf Rambin und um 1300 die evangelische Pfarrkirche erstmals urkundlich erwähnt.

Um 1700 erfuhr die gotische Backsteinkirche eine barocke Umgestaltung, das Langhaus der Kirche ziert seitdem ein bemaltes hölzernes Tonnengewölbe. Umfangreiche Restaurierungsarbeiten zwischen 1985 und 1989 legten an der Nord- und Südwand der Kirche Rambin barocke Fresken mit großflächigen Figuren (Christus als Pantokrator und die vier Evangelisten) teilweise frei. Bei den Malereien handelt es sich um umgestaltete Figuren einer früheren Fassung der 12 Apostel.

Das älteste Ausstattungsstück der Kirche Rambin ist die Kalksteinfünte – ein Taufbecken, auch als Cuppa bekannt. Es stammt aus der letzten Hälfte des 13. Jahrhunderts.
Aus dem Spätmittelalter blieb das Triumphkreuz und die Schnitzfigur der „Maria mit Kind“ erhalten. Elemente des Rokoko finden sich bei der reich verzierten Kanzel mit Schalldeckel und dem Altar aus dem Jahr 1738.

Die Sankt-Johannes-Kirche von Rambin
Die Sankt-Johannes-Kirche von Rambin

Giebelansicht der Sankt-Johannes-Kirche
Giebelansicht der Sankt-Johannes-Kirche


Eine der Türen der Sankt-Johannes-Kirche
Eine der Türen der Sankt-Johannes-Kirche

Schrift über eine der Türen der Kirche Rambin

„Prediget den Gerechten das sie es gut haben, denn
sie werden die Frucht ihrer werke essen.“

(Jesaja 3:10)


Blick vom Friedhof auf die Kirche in Rambin

Blick vom Friedhof auf die Kirche in Rambin



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